Mi., 24.05.2023 , 11:49 Uhr

Neustadt an der Waldnaab

„Neustadt noch attraktiver machen“

Verschönerungspläne: Die Freyung in Neustadt an der Waldnaab soll förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet werden. Das biete enorme Chancen zur Aufwertung, hieß es beim Infotag der Stadt.

„Aktuell ist die Ortsmitte von Neustadt stellenweise wenig ansprechend“, so Christian Schell, zuständig für die Stadtentwicklung, „hier gibt es viele Flächen, die nicht optimal genutzt sind und auch einige Gebäude, die leer stehen und saniert werden müssen.“ Die Stadt will nun das bestehende Sanierungsgebiet „Altstadt“ um den Bereich „Freyung und nordöstliche Vorstadt“ erweitern und prüfen, inwieweit diese durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet werden kann. Das Untersuchungsgebiet umfasst insgesamt etwa 221.000 Quadratmeter.

Eine aktive Bürgerschaft habe im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) bereits verschiedene Ideen entwickelt. „Mit der städtebaulichen und freiraumplanerischen Aufwertung der Freyung und der nordöstlichen Vorstadt, das heißt mehr Treffpunkte schaffen, Außengastronomie und Grünflächen, könnte die zentrale Bedeutung gestärkt und die Aufenthaltsqualität gefördert werden“, erläutert Bürgermeister Sebastian Dippold. Was genau ist ein Sanierungsgebiet? Es ist ein Gebiet, in dem städtebaulicher Handlungsbedarf besteht, das städtebauliche Missstände erfasst und Stärken und Schwächen gegenüberstellt, die durch Fördermöglichkeiten beseitigt werden können. Es ist seit mehreren Jahren im Gespräch.

Im Zuge dessen sollen beispielsweise die Nebenstraßen der Freyung saniert, sowie das Umfeld der Stadthalle aufgewertet werden, so die Stadt. Auch Barrierefreiheit sei ein großer Punkt. „Konkret geht es uns darum, mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, diese optimal zu nutzen, die Leerstände zu verringern, kurz: Neustadt noch attraktiver machen“, betont Bürgermeister Dippold. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen auch die touristische Infrastruktur, den Erholungswert der Stadt sowie den umliegenden Gemeinden verbessern und damit nachhaltig die Wirtschaftskraft stärken.

(gb)

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