Fr., 04.04.2025 , 11:58 Uhr

Neusath-Perschen

Nordbayerischer Zithertag – Ein Klangdenkmal für ein fast vergessenes Instrument

Die Zither – einst das Herzstück bayerischer Hausmusik, heute fast vergessen. Doch beim Nordbayerischen Zithertag im Freilandmuseum Oberpfalz wurde das Instrument wieder zum Leben erweckt.

Das Freilandmuseum Oberpfalz veranstaltete gemeinsam mit dem Verein „Zither in Bayern“ den Nordbayerischen Zithertag. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der Zither zu bewahren. Die Musiker haben das Museumsgelände dabei eindrucksvoll erklingen lassen.

Hausmusik als geselliges Ritual

Früher spielte Hausmusik eine zentrale Rolle, besonders in ländlichen Regionen. Nach der Arbeit musizierte man gemeinsam – ein wichtiges Element der Geselligkeit. Die Zither war ein beliebtes Instrument, das nicht nur in Wirtshäusern, sondern auch in Königshäusern zu finden war.

Ein Instrument zwischen Wirtshaus und Adel

Christoph Schwarzer, Präsident von „Zither in Bayern e.V.“, erklärt, dass die Zither letztlich doch nicht mit dem königlichen Flair harmonierte, da sie vor allem in Wirtshäusern gespielt wurde. Heute beherrschen nur noch wenige Menschen das Instrument – ein Grund dafür könnte sein, dass es viel Mühe beim Erlernen benötigt.

Tradition lebendig halten

Trotz des Rückgangs gibt es noch Könner: Beispielsweise Das Duo Schwarzer oder die Oberpfälzer Moidln, sowie weitere Gruppen beherrschen die Kunst des Zitherspiels und demonstrierten ihr Können eindrucksvoll vor den Zuschauern.

(kw)

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