Do., 03.04.2025 , 13:34 Uhr

Ob auswärts in Amberg oder daheim: Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee

Kaffee ist weit mehr als nur ein Getränk. Schon seit Jahrhunderten ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um den köstlichen Wachmacher, der natürlich auch aus der Oberpfalz nicht mehr wegzudenken ist. Spätestens an den ersten warmen Frühlingstagen tummeln sich in Städten wie Regensburg, Neumarkt oder Amberg zahlreiche Menschen in den Cafés, um in netter Gesellschaft verschiedenste Kaffeespezialitäten zu genießen. Doch auch zu Hause legt man zunehmend Wert auf gleichermaßen hochwertigen wie bekömmlichen, vor allem aber schmackhaften Kaffee.

Der Kaffeegenuss ist in Amberg zu Hause

Zwar verknüpft man mit Kaffee eher die norddeutsche Hansestadt Bremen als Amberg in der Oberpfalz. Trotzdem genügt bereits ein einziger Besuch für die Erkenntnis, dass Kaffeekultur hier besonders großgeschrieben wird. Rossi, ZENTRAL, Amélie und Café Kult sind nur einige Beispiele für beliebte Amberger Cafés, die nicht nur auf ihr Ambiente, sondern auch auf ihre Kaffeespezialitäten stolz sein können. Schade nur, dass einem der Alltag immer zu wenige Gelegenheiten bietet, seinen Kaffee auswärts zu trinken. Umso wichtiger ist es, auch beim in der eigenen Wohnung zubereiteten Kaffee ein paar wesentliche Details zu beherzigen.

Es beginnt mit den Bohnen und der Zubereitungsart

Schon Uroma wusste um die Unterschiede beim Kaffee. Wer es sich leisten konnte, entschied sich deshalb schon immer für hochwertige, schonend geröstete Kaffeebohnen. Auch der Griff zur Kaffeemühle war selbstverständlich, denn fertig gemahlenes Kaffeepulver suchte man im Handel vergeblich. Heute weiß man, dass es sich bei dieser Mühe sogar um ein aromaschonendes Verfahren handelte, denn durch eine längere Lagerung des gemahlenen Kaffees verflüchtigt sich ein Teil der Aromen.

Ebenso wichtig ist die Art der Kaffeezubereitung: Der Kontakt zwischen dem heißen Wasser und dem Kaffeepulver sollte so kurz wie möglich andauern, da andernfalls viele Bitterstoffe ausgelöst werden. Doch selbstverständlich möchte man möglichst viel wertvolle, wohlschmeckende und gesunde Inhaltsstoffe aus dem Kaffee extrahieren. Das geschieht im Kaffeevollautomaten oder in der Siebträgermaschine durch einen besonders hohen Druck, der zudem auch für die charakteristische Crema verantwortlich ist.

Es gilt also,

Im Alltag bietet die Kaffeezubereitung für die meisten Menschen natürlich viele Möglichkeiten für Zugeständnisse. So kann man den Kaffee beispielsweise direkt beim Kauf im Geschäft nach eigenem Bedarf mahlen lassen oder sich, abhängig von der vorhandenen Technik, für Kaffeekapseln beziehungsweise -Pads entscheiden. Wichtig ist nur, dass einem der Kaffee gut schmeckt – sodass sich Puristen fast zwangsläufig für eine andere Technik entscheiden als all jene, die vom Cappuccino bis zum Irish Coffee gerne zu verschiedenen Kaffeespezialitäten greifen. Im Hinblick auf die Tasse sollte man sich aber generell auf keine Kompromisse einlassen.

Gerade Kaffeefans sollten daher auch unbedingt den Amberger Krüglmarkt besuchen

Es gibt gute Gründe für die Farbe, Form und Beschaffenheit des jeweiligen Trinkgefäßes, die sich tatsächlich auf den Trinkgenuss auswirken können. Dies bestätigt unter anderem eine vor wenigen Jahren durchgeführte Studie der brasilianischen Universität Sao Paulo. Zwar ging diese Untersuchung nicht auf sämtliche auch in Amberg beliebte Kaffeespezialitäten ein – doch der Amberger Krüglmarkt ist eine echte Steilvorlage, um die individuell besten Kaffeetassen zu erstehen. Ob dick- oder dünnwandig, ob groß oder klein, ob schlicht oder bunt bemalt, das Angebot an den verschiedenen Ständen ist breit gefächert. Klar, dass man sich vor dem Kauf umfassend zu der Frage beraten lassen kann, welche Tassen sich für die eigenen Kaffeevorlieben am besten eignen.

Darauf einen guten Kaffee!

Ganz gleich, ob auswärts oder zu Hause: Kaffee ist eindeutig zu schade, um ihn ganz beiläufig zu konsumieren. Vor allem, wenn man ihn aus guten Kaffeebohnen auf schonende Weise zubereitet, sollte man ihn ganz bewusst und Schluck für Schluck genießen. Also, darf’s noch eine Tasse sein?

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