Fr., 08.05.2020 , 10:00 Uhr

Oberpfalz: Konstituierende Sitzung des Bezirksverbands Oberpfalz

Der Bezirksverband Oberpfalz des Bayerischen Landkreistages hat sich im Regensburger Landratsamt zu seiner konstituierenden Sitzung für die neu begonnene Wahlzeit 2020/26 getroffen. Landrätin Tanja Schweiger konnte als Gastgeberin Landrat Richard Reisinger (Landkreis Amberg-Sulzbach) als amtierenden Vorsitzenden dieses Gremiums ebenso begrüßen wie dessen Stellvertreter Landrat Wolfgang Lippert (Tirschenreuth), des Weiteren die Landräte Franz Löffler (Cham), Willibald Gailler (Neumarkt i.d.OPf.), Andreas Meier (Neustadt/Waldnaab) und Thomas Ebeling (Schwandorf) sowie Regierungspräsident Axel Bartelt und Dr. Johann Keller als Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistages. An der Tagung nahm des Weiteren der Bürgermeister der Stadt Mitterteich, Roland Grillmeier, teil, seit dem 1. Mai ist er Nachfolger von Landrat Wolfgang Lippert.

Im Mittelpunkt der dreistündigen Arbeitssitzung standen die Konstituierung der Gremien sowie die Coronakrise, deren Bewältigung auch die Landkreise vor große Herausforderungen stellt.

Die von Dr. Johann Keller geleiteten Neuwahlen ergaben jeweils einstimmige Ergebnisse. Landrat Richard Reisinger wird den Bezirksverband Oberpfalz auch in der kommenden Wahlzeit als Vorsitzender führen. Zum neuen Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden wurde Landrat Thomas Ebeling gewählt. Neben Landrat Richard Reisinger, der von Amts wegen im Präsidium des Bayerischen Landkreistags vertreten ist, wurde die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger ins Präsidium gewählt; in den Landesausschuss des Bayerischen Landkreistages die Landräte Thomas Ebeling und Willibald Gailler. Im Anschluss daran wurden durch jeweils einstimmige Beschlussfassungen sowohl die Benennung von Mitgliedern für die fünf Fachausschüsse des Landkreistages vorgenommen als auch die Vertretungen in den zahlreichen Gremien geregelt, in denen der Bayerische Landkreistag einen Sitz hat.

Regierungspräsident Axel Bartelt beleuchtete bezugnehmend auf die aktuellen oberpfalzweiten Corona- Fallzahlen verschiedene Gesichtspunkte, die für die Regierung der Oberpfalz aber auch für die Landkreise von Bedeutung seien. Nicht prognostizierbar sei, in welchem Maß die Wirtschaft von den Folgen der Coronakrise betroffen sein werde. Sicher sei nur, dass sie massive und langfristige Auswirkungen haben werde und letztendlich der Steuerzahler finanziell belastet werden müsse. Richtig sei, dass Mitte Mai die Klinikkapazitäten wieder verstärkt für den Normalbetrieb eingesetzt werden könnten. Er halte es für derzeit ausreichend, wenn dann etwa 25 Prozent der Klinikbetten für Coronapatienten frei gehalten würden.

Zum Abschluss der Beratungen gab Dr. Johann Keller einen kurzen Ausblick auf die nächste Landkreisversammlung Ende Mai in Erding und kündigte an, dass die im Herbst stattfindende Landrätetagung unter dem Motto „Stabilität und Wirtschaft“ stehen werde.

(Bild- und Textquelle: Fichtl / Geier)

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