Ein Programm für Jung und Alt hat das Freilandmuseum Oberpfalz nun abgehalten. Pünktlich zu Ostern haben die Mitarbeiter ein Ostersuchspiel organisiert. Dabei konnten die Familien verschiedene Herausforderungen bewältigen. Dabei hat ein Ratehase den Familien gezeigt, wo sie die Aufgaben bewältigen konnten. Ob Eierlauf, Eierwerfen, das Nähen von Säckchen oder Quizfragen zum Thema Ostern – die Eltern waren bei den Aufgaben mindestens ebenso gefordert wie die Kinder.
Zur Belohnung haben sie immer einen Knopf erhalten, den sie in den selbstgenähten Säckchen aufbewahren konnten. Ziel der Veranstaltung sei es einfach, die Kinder fürs Museum zu begeistern, so der Gästeführer Walter Bauer.
Neben dem Suchspiel konnten die Besucher aber auch ganz regulär die rund fünfzig historischen Gebäude erkunden und Tiere beobachten. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. An einem Stand konnten sich die Familien mit Backwaren versorgen und dann gestärkt weiter auf die Jagd nach Knöpfen gehen. Das Freilandmuseum Oberpfalz hat dieses Ostersuchspiel nun zum ersten Mal abgehalten. Die erste Veranstaltung außerhalb des regulären Betriebs sei es aber nicht gewesen.
So bietet das Freilandmuseum laut Walter Bauer noch weitere Aktionen an, wie beispielsweise verschiedene Stationen, an denen die Kinder unter dem Namen „Frag doch mal den Museumsführer“ besondere Informationen über die Häuser bekommen. Alles, um die Kinder an das Freilandmuseum heranzuführen. Und das scheint beim ersten Ostersuchspiel ein Erfolg gewesen zu sein. Denn auf der Suche nach den Herausforderungen und Ratespielen haben die Kinder sich auch die Gebäude und vor allem die verschiedenen Tiere angeschaut. Das Interesse der nächsten Generation für das Freilandmuseum Oberpfalz dürfte also geweckt sein.
(km)