Do., 15.02.2024 , 14:11 Uhr

Amberg

Politischer Aschermittwoch der CSU Amberg und Weiden

Kämpferische Töne und Bauernproteste in Weiden – Rückblick und Ausblick in Amberg – Die CSU hatte zum politischen Aschermittwoch geladen.

Die Ampel will Drogenhäuser eröffnen – sein Hund habe im Gegensatz zu Kevin Kühnert und Ricarda Lang eine Ausbildung und Ministrieren sei besser Demonstrieren – CSU-Chef und Ministerpräsident Dr. Markus Söder gab sich ja gewohnt kämpferisch beim großen politischen Aschermittwoch seiner Partei in Passau. Auch die CSU in Amberg und Weiden lud gestern zum traditionellen Treffen ein. In Weiden waren sogar einige unerwartete Besucher vor Ort.

Vor dem Postkeller hatten etwa 20 Landwirte mit ihren Traktoren kurz die Zufahrt blockiert und so ihren Unmut über die Politik kund getan. Drinnen rechnete die CSU beim politischen Aschermittwoch mit dem politischen Gegner und vor allem der Bundesregierung ab – unter lautstarker Begleitung von den Landwirten draußen. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bescheinigte der Ampelregierung versagen. Die Ampel mache einfach Mist, so Rupprecht in seiner Rede.

Ohne Störungen von außen ging der Politische Aschermittwoch der CSU Amberg im Congress Centrum über die Bühne. Dort gab es statt polternder Reden einen Rückblick und Ausblick auf das politische Leben. Die Flugblattaffäre der Freien Wähler habe der CSU etwas gekostet bei der Landtagswahl, so Bundestagsabgeordneter Harald Schwartz. Für die Bundestagswahl im kommenden Jahr müsse sich die CSU jetzt schon vorbereiten und klare Aussagen treffen.

Um auf auch bei den Kommunalwahlen 2026 erfolgreich zu sein, müsse die CSU an ihre Erfolge anknüpfen, so Dr. Matthias Schöberl, Fraktionsvorsitzender im Amberger Stadtrat. Die CSU habe viele positive Akzente setzen können, Amberg gehe es deutlich besser als anderen Städten.

Nach dem traditionellen Fischessen – die politische Nachspeise von Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny. Er warf unter anderem SPD Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor, immer noch keinen Gesetzesentwurf für die geplante Krankenhausreform zu haben.

Und dann doch noch etwas zur Europawahl in diesem Jahr. Diese sei Gerade im Lichte der jüngsten Ereignisse auch um die AfD wichtiger denn je. Sich aus Protest bei der Europawahl für die AfD zu entscheiden sei das Schlimmste was man tun könne, so Cerny.

(db)

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