Heute beginnt vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Weiden der Prozess um den Oberpfälzer Müllskandal. Zwischen 2022 und 2025 soll eine Entsorgungsfirma aus Weiden teilweise gefährlichen Müll nach Tschechien transportiert und dort illegal abgeladen haben. Die Firma kam ihrer Pflicht, den Müll zurückzuholen, nicht nach. Im August 2025 wurde der Geschäftsführer daraufhin in Untersuchungshaft genommen.
Nun muss sich der 53-Jährige vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die illegale Verbringung von gefährlichen sowie nicht-gefährlichen Abfällen in mehreren Fällen, vorsätzliches unerlaubtes Betreiben von Anlagen, gefährliche Körperverletzung und Urkundenfälschung vor. Mit angeklagt ist ein Tschechischer Staatsbürger, der bei der Organisation geholfen haben soll. Die Kammer hat 12 Verhandlungstage mit insgesamt 40 Zeugen und Sachverständigen angesetzt.
Mehr Informationen über den Prozessauftakt folgen an dieser Stelle.
(sb)