Mo., 19.04.2021 , 16:26 Uhr

Regensburg: Kooperation zwischen Bayernwerk und Audi

Das Bayernwerk und Audi haben heute eine deutschlandweit einmalige Kooperation gestartet. Es geht dabei um die intelligente Nutzung des Stromnetzes beim Laden von Elektroautos.

Das Bayernwerk ist eine deutschlandweit einmalige Kooperation mit Audi eingegangen. Für ein Jahr werden 20 Mitarbeiter des Bayernwerks mit dem neuesten Model Audi e-tron unterwegs sein. Die Mitarbeiter hatten sich intern dafür beworben. Ziel ist es dabei herauszufinden, wie sich E-Mobilität, Netzsteuerung und Ladeverhalten ideal in Einklang bringen lassen.

Laut Dr. Egon Westphal, dem Technikvorstand beim Bayernwerk, ist die Grundidee, kundenfreundliche Lösungen zu schaffen. Das intelligente Ladesystem des Autos soll erkennen, wann beispielsweise das Stromnetz überlastet ist. Der Ladevorgang werde dann zurückgefahren. Bei Überkapazitäten im Stromnetz werde dann der Ladevorgang fortgesetzt. Dadurch solle vermieden werden, dass das Stromnetz weiter ausgebaut wird, auch wenn die Anzahl der Elektroautos in den kommenden Jahren steigt.

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert befürwortete die Kooperation zwischen dem Bayernwerk und Audi. Wörtlich sagte er: „Wer kooperiert, floriert.“ Und auch der Freistaat tue sein Bestes, um die E-Mobilität in Bayern weiter voranzubringen. In der Forschung sei man hier sehr gut dabei.

Roman Straßer, der Audi-Entwicklungsleiter für Ladesysteme ist, hat angekündigt, dass Audi in den kommenden Jahren Autos produzieren werde, die eine Reichweite von 700 oder 800 Kilometern hätten. Der Audi e-tron, der den Mitarbeitern vom Bayernwerk übergeben wurde, habe im Moment eine Reichweite von etwa 400 Kilometern.

(tb)

Audi Bayernwerk CO2-Neutralität Dr. Egon Weestphal E-Auto Elektromobilität Mobilität Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Roland Weigert Roman Straßer Thomas Heller Umwelt Verkehr Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

30.07.2025 KI im Weidener Straßenverkehr Mehr Sicherheit für Radfahrer. Dafür hat die Stadt Weiden am Adolf-Kolping-Platz ein Abbiege-Assistenzsystem installiert. Das System arbeitet mit mehreren Kameras und nutzt künstliche Intelligenz. So wird die Verkehrssituation in Echtzeit beurteilt. Erkennt das System einen Radfahrer im sogenannten „toten Winkel”, gibt es ein Signal. Das System lernt laufend dazu und nimmt in den Sommerferien den 18.02.2025 Mitfahrbänke: Gute Idee trifft auf mangelnden Anklang Die Mitfahrbänke in Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg sollten eigentlich eine praktische Alternative für Menschen ohne Auto sein. Doch das Konzept kämpft mit Herausforderungen: Kaum jemand wartet dort, und wenn doch, bleibt die erhoffte Mitfahrgelegenheit oft aus. Woran liegt das? Eine Idee mit Potenzial Fünf Mitfahrbänke gibt es in Neukirchen. Wer dort Platz nimmt, kann mit einem 05.02.2026 Witt-Geschäftsführer nimmt Stellung zu Jobabbau Er macht wirtschaftliche Gründe für den Stellenabbau verantwortlich, das Kundenverhalten ändere sich, die Digitalisierung sei zu stemmen und all das bei steigenden Kosten. Boos versichert jedoch, dass die Zahl von 229 gestrichenen Stellen ausreichend sei. Die Witt-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 3700 Mitarbeiter, knapp 2700 davon in Weiden. Der Rest verteile sich auf die Marken 20.01.2026 Ilse Aigner ruft beim Neujahrsempfang zu neuem Denken in Wirtschaft, Energie und Sicherheit auf Der CSU-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner zum Neujahrsempfang ins Vitusheim nach Schnaittenbach eingeladen. Ilse Aigner sprach unter anderem über den wirtschaftlichen Einbruch in Deutschland und die veränderten Beziehungen zu Russland, China und den USA. Europa müsse neue Märkte erschließen, seine Energiepolitik neu ausrichten und sich – nach 80 Jahren Frieden – stärker für die