Di., 28.08.2018 , 17:40 Uhr

Regensburg: Neue Erkenntnisse zum Schädelfund am Keilsteiner Hang

Tote Frau vom Keilsteiner Hang gibt weiter Rätsel auf

Die Identität der Frau ist weiterhin nicht geklärt, durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse erhofft sich die Kriminalpolizei Regensburg neue Hinweise. Das gezeichnete Gesicht soll das jener Frau sein, deren skelettierter Schädel am 09.02.2017 in einem Waldstück am Keilsteiner Hang in Regensburg gefunden wurde.

Trotz intensiver Suche konnten im Waldstück bis auf den knöchernen Schädel keine weiteren menschlichen Überreste gefunden werden.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat nun in Zusammenarbeit mit der Rechtsmedizin München und der Freien Universität Amsterdam, basierend auf den aufgefundenen knöchernen Schädel eine Weichteilrekonstruktion und eine isotopische Begutachtung veranlasst. Dabei wird zum einen aufgezeigt, wie die Person kurz vor Ihrem Ableben ausgesehen haben müsste, zum anderen wird der vermutliche Lebensraum in verschiedenen Lebensabschnitten eingegrenzt.

So sind neue Aussagen zur Person sowie eine bildliche Darstellung der Unbekannten entstanden. Dadurch erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise zur Identität der Frau. (ms)
 
Gemäß der Begutachtung dürfte es sich bei der bisher unbekannten Person:
– um eine Frau handeln,
– die vermutlich zwischen 1942 und 1944 geboren wurde,
– die vermutlich zwischen 1963 und 1968 gestorben ist,
– ihre Kindheit im Raum Tschechien / Böhmischen oder Bayerischen Wald verbrachte,
– die zuletzt einige Jahre im Großraum Regensburg lebte;

Die Beispielbilder, die das mögliche Aussehen der Frau vor Ihrem Ableben darstellen, sind absichtlich ohne Haupthaar gestaltet. Ferner liegen keine Anhaltspunkte auf die Statur der Unbekannten vor, so dass das dargestellte Gesicht durchaus fülliger oder dünner ausgefallen sein kann. Insbesondere das Verhältnis der Augen – Nase – Mundparite ist in der Regel jedoch aussagekräftig. Auffällig ist insbesondere die markante Nase.

Die Kriminalpolizei Regensburg fragt nun, wer kann Angaben zu der bislang Unbekannten machen? Wer erinnert sich an eine damals etwa 20-30 Jahre alte Frau, die seit den Jahren 1963 – 1968 nicht mehr gesehen wurde? Wer kennt die Unbekannte oder kann sonst sachdienliche Angaben machen? Unter der Rufnummer 0941/506-2888 nimmt die Kriminalpolizei Regensburg die Hinweise entgegen.

Frau Keilsteiner Hang Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Regensburg Schädel

Das könnte Dich auch interessieren

15.05.2026 Mit Warnschüssen gestoppt: Autofahrer flieht vor Kontrolle Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz sollte der Fahrer eines Audi gegen 2 Uhr im Raum Regensburg kontrolliert werden. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann jedoch und raste auf der A93 in Richtung Hof davon. Während der Verfolgungsfahrt soll er mehrfach gezielt stark abgebremst haben, offenbar um den Streifenwagen zum Auffahren zu zwingen. Die Flucht endete schließlich 11.05.2026 Neue Details: Anklage gegen Tirschenreuths Landrat Hubert Schicker umfassender als gedacht Wie jetzt bekannt wurde, legt die Regensburger Staatsanwaltschaft dem Landrat von Tirschenreuth vorsätzliche Insolvenzverschleppung in zwei Fällen, dazu vorsätzliche Verletzung der Buchführungspflicht in vier Fällen, vorsätzlichen Bankrott sowie Vorenthalten von Arbeitsentgelt in 31 Fällen zur Last. Das bestätigte das Amtsgericht auf OTV Nachfrage. Kurz nach der Kommunalwahl waren nur die Ermittlungen zu einem Fall von 16.03.2026 Kriminalstatistik Oberpfalz 2025: Rückgang der Straftaten – Cybercrime nimmt zu Weniger Straftaten in der Oberpfalz Im Jahr 2025 wurden insgesamt 40.882 Straftaten registriert – ein Rückgang um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt bei 71,5 Prozent und bestätigt das hohe Ermittlungsniveau der Polizei. Besonders positiv fällt der deutliche Rückgang bei Diebstahldelikten auf. Hier konnte die Polizei spürbare Erfolge erzielen. Cyberkriminalität bleibt größte 06.03.2026 Schluss mit „es gehört sich so...“ - Warum Selbstfürsorge bei den Landfrauen großgeschrieben wird Beim Landfrauentag des Bayerischen Bauernverbands drehte sich alles um das Motto „Zeit für mich“. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Birgit Barth, vielen besser bekannt als die „Schreibtischnanny“. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, sich bewusst Auszeiten zu nehmen – und erzählte dazu eine Szene aus dem Flugzeug, als sie mit ihren Töchtern der