Do., 18.09.2025 , 15:41 Uhr

Weiden

Schulsanierung und Planungsentwürfe im Bauausschuss Weiden

Nach einer Ortsbesichtigung hat sich der Bau- und Planungsausschuss in Weiden auch direkt mit der Sanierung der Pestalozzischule befasst. Und auch die geplanten Sozialwohnungen auf dem Turnerbundgelände waren Thema beim Ausschuss.

Rund 56 Millionen Euro. So hoch sind die Sanierungskosten aktuell für die Sanierung der Pestalozzischule in Weiden. 2020 rechnete die Stadt mit knapp der Hälfte. Der Grund: Die gestiegenen Baukosten in den vergangenen Jahren. Das alleine mache laut Baudezernent Alkmar Zenger bereits 40 bis 50 Prozent aus. Hinzu kommen neue gesetzliche Anforderungen, wie Lüftungen für die Küche und Absturzsicherungen auf dem Dach.

Grund für die Sanierung der Pestalozzischule war die alte Bausubstanz. Zudem wurde die Schule langsam zu klein für ihren Einzugsbereich und brauchte mehr Klassenräume. Nun hat sich der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Weiden bei einer Ortsbesichtigung selbst ein Bild über die aktuelle Situation gemacht. Bis 2029 sollen die neue Turnhalle und die Außengebäude fertiggestellt werden. Bei der geplanten Bauzeit ist es bereits zu Verzögerungen gekommen, weil ein Unternehmen, das an den Sanierungsarbeiten beteiligt war, insolvent gegangen ist.

Auch das Turnerbundgelände war Thema beim Bau- und Planungsausschuss. Hier sollen rund 300 Sozialwohnungen entstehen. Anfangs hatte die Stadt noch eine Erschließung durch eine Tiefgarage geplant, wodurch das Areal autofrei werden sollte. Diese Entwürfe mussten aber aufgrund zu hoher Baukosten bei den Tiefgaragenplätzen verworfen werden. Nun plant die Stadt mit offenen Stellplätzen. Drei Planungsentwürfe standen nun beim Ausschuss zur Wahl. Mit sechs zu fünf Stimmen wählten die Ausschussmitglieder den ersten Entwurf aus, da dieser laut Oberbürgermeister Jens Meyer die größte Flexibilität mit der Zusammenarbeit mit den Investoren biete. Zudem könne die Stadt ihre Vorstellungen zur Stadtplanung gegenüber den Investoren besser einbringen, so Baudezernent Zenger. Im nächsten Schritt will die Stadt das Verkehrskonzept für diesen Entwurf neu erarbeiten.

(km)

Alkmar Zenger Bau- und Planungsausschuss Baudezernent Baukosten Investoren Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Pestalozzischule Planungsentwurf Sozialwohnungen Turnerbundgelände Weiden

Das könnte Dich auch interessieren

19.06.2026 Fast eine Badewanne Alkohol pro Jahr: Aktionswoche macht auf Risiken aufmerksam Auch in der Oberpfalz beteiligten sich Fachstellen an der Aktionswoche. In Amberg informierten das Gesundheitsamt und die Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme über Hilfs- und Beratungsangebote. In Weiden standen die gesundheitlichen Risiken von Alkohol im Fokus, darunter auch mögliche Schädigungen des Gehirns. Der Anlass der Aktionswoche ist der hohe Alkoholkonsum in Deutschland: Laut der Hauptstelle für Suchtfragen 18.06.2026 BRK-Blutspendenaktion mit besonderem Gewinn Mit einer ungewöhnlichen Aktion möchte das Bayerische Rote Kreuz auf die Blutspendetermine im August aufmerksam machen. Vereine und Gruppen können sich vorab Online auf der Seite des BRK anmelden und gemeinsam an einem der sechs Termine im Kreisverband Weiden zur Blutspende kommen. Die Teilnehmergruppe, die bei einem einzelnen Termin die meisten Blutspender stellt, gewinnt einen 16.06.2026 Präsidentschaftswahlen an der OTH Amberg-Weiden Prof. Dr. Clemens Bulitta bleibt Präsident der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Der Hochschulrat sprach sich einstimmig für eine zweite Amtszeit ab Oktober 2027 aus und stellte damit frühzeitig die Weichen für die weitere Entwicklung der Hochschule. Der Hochschulentwicklungsplan setzt bis 2030 klare Schwerpunkte auf den Ausbau von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Forschungsstrukturen. Mehr als 4000 Studenten 15.06.2026 Demo in Weiden: Bundesregierung erwägt Kürzungen im Sozialsystem Die mögliche Streichung von Integrationshilfen an Schulen, Einschränkungen bei Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderungen oder neue Auflagen beim Kindergeld: Diese und weitere Maßnahmen sorgen derzeit bundesweit für Diskussionen. Hintergrund ist ein mehr als 100 Seiten umfassendes Vorschlagsbuch, das der Paritätische Gesamtverband kürzlich veröffentlicht hat. Das Papier soll aus Beratungen von Bund, Ländern und Kommunen stammen