So., 30.12.2018 , 06:00 Uhr

Schwandorf: Bildungsatlas neu aufgelegt

Die Bildungslandschaft ist in unserer Region in Bewegung – insbesondere durch den demografischen Wandel. Grundschulen wurden geschlossen oder zusammen gelegt. Betriebe suchen mittlerweile häufig händeringend nach neuen Azubis oder anderen Fachkräften. Um diesen Auswirkungen entgegen zu wirken, gibt es im Landkreis Schwandorf verschiedene Ansätze – aber dafür braucht es auch entsprechende Datengrundlagen. Eine davon bietet der bereits 2017 im Rahmen des Projektes „Bildung bewegt“ erarbeitete „Bildungsatlas“. Dieser wurde nun von Schülern aktualisiert.

Wo gibt es im Landkreis Schwandorf Lernorte? Dieser Frage sind dafür 23 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule in Oberviechtach nachgegangen und haben so die Neuauflage des Bildungsatlases erarbeitet – und diesen nun bei einer kleinen Feier an Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling übergeben.

Die erste Fassung des Bildungsatlases, die die Grundlage bildete, wurde vom Projektteam „Bildung bewegt“ des Landratsamtes gestaltet. Dies ist im Landkreis der Name für das Bundesprogramm „Bildung integriert“. Konkret beschreibt der Bildungsatlas alle Lernorte der Region – verteilt auf die einzelnen Kommunen und den Landkreis. Mit dieser Datengrundlage könne somit die Bildungsregion Schwandorf voran gebracht werden – erläutert der Landrat bei der feierlichen Übergabe des neuen Bildungsatlases.

Bei der Übergabe präsentierten die Schüler den neuen Bildungsatlas – denn auch die Projektpräsentation gehörte zu der Projektaufgabe. Das ist gleichzeitig eine Vorbereitung auf die Quali-Prüfung in der 9. Klasse. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Bläsergruppe der Schule – unter der Leitung von Christian Knott. Viele verschiedene Lieder gaben die Schülerinnen und Schüler zum Besten und sorgten damit für gelungene musikalische Einlagen.

Die Neuauflage des Bildungsatlasses 2018 wird nun an die Bildungsakteure verschickt und kann auch im Internet kostenlos herunter geladen werden. (nh)

Alois Köppl Atlas Bildung bildung bewegt Bildung integriert Bildungsatlas bildungslandschaft Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Georg Kick Landkreis Schwandorf Landrat Schwandorf Lehrer Lehrerin lernende Regionen Marina Schießl Mittelschule Nadine Hofmann Oberpfalz Oberpfalz TV OberpfalzTV Oberviechtach OTV Rektor Mittelschule Oberviechtach Schulamtsdirektor Schulamtsdirektor Schwandorf Schule Schüler Schwandorf Thomas Ebling Vorstellung Werner Winderl

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Schüler werden zu Stadträten: Tobias Reiß besucht Schule in Grafenwöhr Wie sieht gelebte Demokratie im Schulalltag aus? In der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr wird sie nicht nur im Unterricht trocken besprochen, sondern ganz praktisch erlebt. Davon konnte sich auch Tobias Reiß überzeugen, der die Schule besuchte, um sich über moderne Demokratiebildung zu informieren und mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Die politische Bildung hat 08.12.2025 Grundschule Fronberg weiht Erweiterung ein In der Grundschule Fronberg in Schwandorf herrscht festliche Stimmung – und das nicht nur wegen der Adventszeit. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit können die Schüler endlich ihre neue Schulerweiterung einweihen. Ein modernes Gebäude, gebaut vor allem aus Holz, zusammen mit einem neuen Pausenhof schmücken nun die Grundschule. Untergebracht im Gebäude sind Räume für die offene 13.03.2026 Nachtfahrverbot für Mähroboter: Igelschützerin startet Petition Ein Nachtfahrverbot von Mährobotern soll im Landkreis Amberg-Sulzbach kommen – das fordern zumindest Elke Fleischmann und weitere Igelschützer. Mit einer Reihe von Petitionen wollen sie erreichen, dass die Roboter nachts nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Mehr als 1.500 Menschen haben die Initiative im Landkreis Amberg-Sulzbach bereits unterschrieben, fast 60.000 unterstützen eine deutschlandweite Petition. Der Hintergrund: 04.02.2026 Endlich wieder in Schwandorf: Ostbayerns größter Faschingszug Bei einem Termin im Schwandorfer Rathaus stellten die Verantwortlichen die organisatorischen Eckpunkte vor. 66 Gruppen haben sich angemeldet, entsprechend wichtig ist die Parksituation: Wer aus Richtung Amberg kommt, soll am Volksfestplatz parken, aus dem Süden am TWF-Gelände. Besucher aus östlicher Richtung können ihr Auto unter anderem beim Globus, beim Netto, am Friedhof, oder am Freibad