Krieg in der Ukraine und in Gaza. Dazu kommen noch die vielen weiteren Konflikte weltweit, die die Menschen dazu bringen ihre Heimat zu verlassen und in eine bessere Welt zu flüchten. Oft führt sie ihre Reise über das Mittelmeer, auf dem jährlich tausende Geflüchtete ihr Leben verlieren. Ohne die Seenotrettung wären es vermutlich noch wesentlich mehr.
Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Omas gegen Rechts Amberg-Sulzbach zum Tag des Flüchtlings eine Veranstaltung im Cineplex Amberg organisiert. Mit dem Dokumentarfilm „Save our Souls“ von Regisseur Jean-Baptiste Bonnet wollten die Omas gegen rechts zeigen, wie es auf den Seenotrettungsschiffen zugeht und dass sowohl die Seenotrettung als auch die Flucht keine Verbrechen sind und jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Würde hat.
Denn aktuell fahre die Regierung einen harten Kurs in der Flüchtlingspolitik und ziehe sich aus der Seenotrettung zurück, so Cornelia Kuhn von den Omas gegen Rechts Amberg-Sulzbach. Auch die Initiative sea-eye war zum Tag des Flüchtlings auf Einladung der Omas gegen Rechts im Cineplex. Mit einer Präsentation hat sich die Seenotrettungsinitiative aus Regensburg vorgestellt und auch auf aktuelle Herausforderungen hingewiesen.
So werde zum Beispiel auf Seenotrettungsschiffe geschossen und versucht, die Seenotrettung zu kriminalisieren, meint die ehrenamtliche Helferin bei sea-eye Jana Ludwig. Zudem gebe es immer wieder Festsetzungen von Schiffen und die Politik der weit entfernten Häfen. Dabei werden die Seenotrettungsschiffe an weiter entfernte Häfen in Norditalien geschickt, weshalb die Schiffe mitsamt Geflüchteten und Crews drei bis vier Tage länger unterwegs seien.
(km)