So., 02.04.2023 , 09:00 Uhr

Vilseck

Sicherheitspolitische Gespräche auf Burg Dagestein

Wie ist die Rolle der Bundeswehr in den aktuell sicherheitskritischen Zeiten in Europa? Die sicherheitspolitischen Gespräche des ASP-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach wollen diese Frage beantworten.

Der 24. Februar 2022 wird wahrscheinlich als der Tag in die Geschichte eingehen, der nahezu alles in der Sicherheitspolitik verändert hat. Denn an diesem Tag begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder die Rolle der Bundeswehr diskutiert. So auch jetzt auf Burg Dagestein. Der ASP-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat dorthin zum Sicherheitspolitischen Gespräch geladen.

Zusammenarbeit der Bundeswehr

Bei dem Gespräch konnten sich die Zuhörer immer wieder einbringen. Besprochen wurde dabei auch die Rolle der deutschen Truppe in der NATO. Generalmajor  von Butler betonte, dass die Bundeswehr schon immer ihre Verpflichtungen innerhalb der NATO erfüllt hat. Für die Oberpfalz ist hier auch die Zusammenarbeit mit den Streitkräften der Tschechischen Republik von Interesse.

„Manufakturarbeit“ bei der Munition
Kritisch gesehen wurde die derzeitige Munitionsbeschaffung der deutschen Streitkräfte. Denn vor allem durch die geringen Bestellungen sei ein Ausbau der Produktion nicht so einfach möglich.

Blick in die Zukunft
Der Tenor des Gespräches war die Hoffnung, dass die Gesellschaft insgesamt anpassungsfähiger wird. Geschehen könnte das durch ein freiwilliges oder verpflichtendes Gesellschaftsjahr, ähnlich der früheren Wehrpflicht oder des Zivildienstes.

Viel wurde beim sicherheitspolitischen Gespräch thematisiert. Doch Gesprächsstoff gibt es nach wie vor. Und deswegen wird es auch wieder Gespräche in Zukunft dazu geben.

(bs)

Andreas Otterbein Angriffskrieg ASP-Kreisverband Amberg-Sulzbach Bundeswehr Burg Dagestein Dr. Florian Hermann Kommandeur 10. Panzerdivision Nato Nordatlantikpakt Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Reservisten Sicherheit Sicherheit politisches Gespräch Situation Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien Tschechische Republik Vilseck

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2025 Herbst- und Familienfest der Freien Wähler auf Burg Dagestein Die Freien Wähler hatten zum Herbst- und Familienfest auf Burg Dagestein in Vilseck eingeladen. Bei vielen kleinen Aktionen, wie Torwandschießen und Fische angeln, konnten die Kinder Stempel sammeln und bekamen am Ende einen kleinen Preis. Den Erwachsenen wurde die Ideenschmiede von Bürgermeisterkandidat Frederic Pröls vorgestellt. Darin sollen den Bürgern unterschiedliche Ideen für die Umgestaltung der 11.02.2025 Lehren aus Afghanistan: Sicherheitspolitischer Dialog in Ensdorf 20 Jahre und rund 93.000 Soldaten: Der Afghanistan-Krieg gilt als eine der schwerwiegendsten Niederlagen der deutschen Außenpolitik. Im Jahr 2021 zogen sich die Kräfte der Bundesrepublik und weitere NATO-Truppen endgültig aus Afghanistan zurück. Nur zwei Monate später eroberten die Taliban das Land vollständig – ein Zeichen dafür, dass die afghanischen Sicherheitskräfte nicht ausreichend vorbereitet waren. 27.01.2026 Staatssekretär Gotthardt besucht Ziegelwerk Leipfinger-Bader – Produktion leidet unter schwacher Nachfrage Staatssekretär Tobias Gotthardt von den Freien Wählern hat das Ziegelwerk Leipfinger-Bader in Schönlind bei Vilseck besucht. Geschäftsführer Thomas Bader erklärte, dass Teile der Produktion derzeit in Kurzarbeit laufen und eine Halle stillsteht. Grund sei die schwache Nachfrage nach nachhaltigen Baustoffen. Er kritisierte außerdem die Politik für mangelnde Förderung der Bauwirtschaft und fordert Maßnahmen gegen hohe 20.01.2026 Ilse Aigner ruft beim Neujahrsempfang zu neuem Denken in Wirtschaft, Energie und Sicherheit auf Der CSU-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner zum Neujahrsempfang ins Vitusheim nach Schnaittenbach eingeladen. Ilse Aigner sprach unter anderem über den wirtschaftlichen Einbruch in Deutschland und die veränderten Beziehungen zu Russland, China und den USA. Europa müsse neue Märkte erschließen, seine Energiepolitik neu ausrichten und sich – nach 80 Jahren Frieden – stärker für die