Mi., 04.03.2026 , 10:37 Uhr

Amberg

Siemens investiert über 200 Millionen Euro in die Zukunftsfabrik Amberg!

Siemens AG baut am Standort Amberg bis 2030 eine neue, moderne Fabrik und investiert dafür rund 200 Millionen Euro. In der Fabrik sollen Künstliche Intelligenz und viele automatisierte Maschinen eingesetzt werden, damit die Produktion schneller und flexibler wird. Auch Roboter und automatische Transportsysteme werden dort arbeiten. Die Mitarbeitenden werden weitergebildet, damit sie gut mit der neuen Technik umgehen können.

Offizielle Pressemitteilung von Siemens:

Siemens plant eine umfassende Erneuerung am Produktions- und Entwicklungsstandort Amberg. Bis 2030 entsteht dort eine intelligente Fabrik für den
Geschäftsbereich Smart Infrastructure. Damit möchte Siemens den steigenden Bedarf an elektronischen High-Tech-Produkten decken und künftig die Flexibilität in der Produktion erhöhen. Für den Neubau investiert Siemens rund 200 Millionen Euro.
Zudem sind weitere Investitionen in die Modernisierung und Dekarbonisierung des
Standortes geplant.
„Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort. Und ein zusätzlicher Wachstumsimpuls für Siemens in Deutschland, der noch über die im Rahmen der
„Made for Germany“-Initiative gemachten Investitionszusagen hinausgeht“, sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Durch den Einsatz industrieller Künstlicher Intelligenz, digitaler Zwillinge und modernster Automatisierung stärken wir Wettbewerbsfähigkeit und schaffen zukunftsfähige
Arbeitsplätze. Ein Beitrag auch für ein starkes Industrieland Deutschland.“ In der neuen Fabrik will Siemens eine selbstlernende, autonome und hochflexible
Produktion aufbauen, die von künstlicher Intelligenz mitgesteuert wird. Damit möchte das Unternehmen den Betrieb nicht nur effizienter und nachhaltiger gestalten, sondern auch flexibler machen – etwa, um auf neue Anforderungen und Entwicklungen im Markt schneller reagieren zu können. Wichtig ist dem
Unternehmen, die insgesamt rund 2.400 Mitarbeitenden von Siemens Smart Infrastructure beim digitalen Wandel mitzunehmen und auch künftig Arbeitsplätze am Siemens AG.
Dafür bildet Siemens seine Mitarbeitenden umfassend weiter und bereitet sie auf die veränderten Aufgaben in einer digitalisierten Fabrik vor. Bereits bei der Planung des Neubaus verwendet Siemens seine Digitale Zwillings-Technologie, mit der sich das komplette Werk – inklusive Produktion, Maschinen und
Logistik – vorab und in verschiedenen Szenarien simulieren lässt. Dabei soll auch der neue „Digital Twin Composer“ zum Einsatz kommen, der die verschiedenen digitalen Zwillinge zusammenführt. In der künftigen Fertigung wird vor allem künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle spielen: Dabei wird die KI ständig mit Echtzeitdaten gespeist, um Auftragsplanung, -realisierung sowie Materialtransport und Anlagensteuerung bestmöglich aufeinander abzustimmen – und laufend zu optimieren. Darüber hinaus wird die neue Fabrik über eine vollautomatisierte Logistik verfügen, mit fahrerlosen Transportsystemen und humanoider Robotik. Ein Reinraum für die Elektronikproduktion ist ebenfalls integraler Bestandteil. Amberg mit seinen beiden Siemens-Werken und rund 4.500 Mitarbeitenden ist ein wichtiger Fertigungs- und Entwicklungsstandort für Siemens. Dort werden derzeit Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte für industrielle Anwendungen produziert und entwickelt – sowie Industriesteuerungen im Werk des Geschäftsbereich Digital Industries für Kunden in aller Welt.
Siemens bestärkt mit diesem Investment sein Bekenntnis zum Standort Deutschland und der „Made for Germany“-Initiative. Der Initiative haben sich bislang 124
Unternehmen angeschlossen und gemeinsame Investitionen von über 800 Milliarden Euro in Deutschland zugesagt.

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