Und da beißt er rein in die Leberkäse-Semmel der Metzgerei Hausner in Weiden. Mit bayerischem Kulturgut und Geschmack will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nun den Wahlkampf von CSU-Oberbürgermeisterkandidat Benjamin Zeitler beflügeln. Wer gekommen ist, bekam nicht nur Gratis-Leberkas-Semmeln, sondern auch ein klares Statement von Söder. Ein Leben mit Leberkäse wäre möglich, aber nicht so schön.
Aber Söder wollte nicht Wahlwerbung für den im 18. Jahrhundert in Bayern erfundenen Leberkäse machen – sondern für Benjamin Zeitler. Und dem war der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten wichtig. Denn. Er wollte damit zeigen, dass er einen guten Draht nach München habe.
Wahlmampf statt Wahlkampf?
Die Opposition amüsiert sich über die Leberkäs-Aktion der CSU. Die AfD zum Beispiel schreibt vom Wahlmampf statt Wahlkampf. Kritik, die Benjamin Zeitler so nicht stehen lassen will. Er wolle Anreize schaffen, dass Menschen wieder Lust auf Wahlkampf bekommen, überhaupt zu Veranstaltungen zu kommen, und so in den Austausch mit ihm zu treten.
An alle Wahlberechtigte richtet Söder vor allem eine Bitte: nicht extremistisch wählen – und überhaupt zur Wahl zu gehen. Denn, so Söder, wenn das falsche Ergebnis rauskommt, müsse man sich nach einer Kommunalwahl lange ärgern. Die nächsten Kommunalwahlen sind nämlich erst wieder für 2032 anberaumt.
(mz)
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