Mehr als 100 Menschen haben in Neustadt an der Waldnaab auf dem Stadtplatz ihre Solidarität mit Landratskandidat Simon Escher-Herzog gezeigt, der zuvor bedroht und angegriffen worden war. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte Neustadt/Weiden. Hintergrund waren Morddrohungen, Sachbeschädigungen und ein Steinwurf auf Escher-Herzogs Wohnhaus. Viele Kommunalpolitiker sicherten Escher-Herzog ihren Rückhalt zu. Neustadts Bürgermeister Sebastian Giering betonte, dass Gewalt gegen demokratisch engagierte Menschen nirgendwo hingenommen werden dürfe.
(ls/Kamera: Gustl Beer)