Mi., 11.03.2026 , 15:10 Uhr

Neustadt an der Waldnaab/Weiden

Space-Eye zieht nach Weiden: Neues Zuhause für Hilfsgüter und Ehrenamt

Die Hilfsorganisation Space-Eye Weiden steckt mitten im Umzugschaos. Sie müssen ihre bisherigen Räumlichkeiten verlassen – haben aber kurz vor dem Aufgeben eine neue Immobilie gefunden.

Ein Transporter der Hilfsorganisation Space-Eye startet in Neustadt an der Waldnaab – doch diesmal nicht mit Kurs auf das Kriegsgebiet in der Ukraine, um dort Hilfsgüter zu bringen. Die Fahrt führt stattdessen in das neue Zuhause der Organisation. Etwas mehr als zwei Jahre war Space-Eye in der ehemaligen Bäderabteilung des Neustädter Krankenhauses untergebracht. Dann kam die Kündigung: Der Vermieter beendete den Vertrag – ohne Angabe von Gründen.

Die folgenden Monate waren hart. Die Suche nach einer neuen Immobilie gestaltete sich schwierig, eine Lösung schien fast unmöglich. Doch dann – Licht am Ende des Tunnels.

Neues Zuhause in Weiden

Projektleiter Andreas Lehner entdeckte eine Immobilienanzeige eines ehemaligen Schulfreundes. Und es war ein Volltreffer.

Ab April zieht Space-Eye in die Pressather Straße 157 in Weiden. Die Fläche ist zwar kleiner als am bisherigen Standort in Neustadt, doch die höhere Decke und die bessere Raumaufteilung bieten deutlich bessere Lagermöglichkeiten.

Trotz des Neustarts bleibt die Organisation weiterhin auf Spenden angewiesen. Gleichzeitig arbeitet Space-Eye an einem neuen Konzept, um die Hilfe künftig noch effektiver zu organisieren.

Hoffnung für die Zukunft

Was genau das neue Konzept beinhaltet, kann Andreas Lehner derzeit noch nicht verraten. Klar ist: Der Bedarf an Hilfsgütern im Kriegsgebiet bleibt hoch. Allein vom Neustädter Standort aus sind seit Dezember drei Transporter losgefahren. Deshalb werden laufend neue Ehrenamtliche gesucht.

Glück auf dem letzten Drücker

Hätte sich die neue Immobilie in Weiden nicht gefunden, wäre das Aus für Space-Eye am Standort Weiden wahrscheinlich gewesen. Andreas Lehner hofft, dass die Lagerhalle viele Jahre genutzt werden kann. Noch größer ist seine Hoffnung, dass die Kriege auf der Welt bald enden – und Hilfstransporter eines Tages nicht mehr in Krisengebiete aufbrechen müssen.

(kw)

 

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