Auf dem Dachboden der Wirtschaft Unterbräu scheint es zu spuken – doch hinter der Geistererscheinung steckt kein echter Übernatürlicher. Totengräber Geisterbeck und Schäfer Sixtus lassen den verstorbenen Unterbräu als Geist auferstehen, um habgierige Dorfbewohner zu vertreiben. Mit dem Volksstück „Der Geisterbräu“ von Joseph Maria Lutz hat die Stadtbühne Vohenstrauß den Kultursommer 2026 eröffnet. Nach dem Ende des Landestheaters Oberpfalz kehren einige Schauspieler zurück auf die Bühne ihrer Heimat. Regisseur Johannes Pausch setzt dabei bewusst auf ein bayerisches Volksstück mit einer modernen Botschaft rund um Emanzipation und Selbstbestimmung.
Wally zwischen Schulden und Verehrern
Nach dem Tod ihres Mannes steht Wally vor großen Herausforderungen: Die Brauerei ist hoch verschuldet, gleichzeitig bemühen sich zahlreiche Verehrer um ihre Gunst. Auch der Braumeister, gespielt von Stefan Puhane, sorgt für Verwicklungen. Heimlich in Wally verliebt, sieht er seine Nebenbuhler nur ungern.
Spuk bis Ende Juni
Der „Geisterbräu“ ist noch an vier weiteren Terminen im Schlossgarten der Friedrichsburg zu sehen. Danach übernimmt das Kinderstück „Rapunzel“ die Freilichtbühne. Bis dahin sorgen Spuk, Humor und jede Menge Verwechslungen in Vohenstrauß für beste Unterhaltung.
Tickets sind noch hier erhältlich.