Nicht am klassischen Rednerpult, sondern bewusst am Notenständer: So begann die Eröffnung des neuen Stadtlabor+ in Amberg. Ein kleines Detail – mit bewusster Botschaft – denn dort soll eine Atmosphäre des Dialogs, statt des Monologs herrschen. Ein Rednerpult würde in dieses Konzept nicht passen. Mit dieser Erklärung eröffnete Karlheinz Brandelik als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Amberg die neuen Räumlichkeiten. Dort sollen Gründungen und Netzwerke entstehen – die Bedingungen in Amberg wären dafür optimal aufgrund der Hochschule und vieler Unternehmen.
Co-Working und Start-ups auf 200 Quadratmetern
Auf rund 200 Quadratmetern im Gebäude der Drei Höfe entstehen Räume für Gründer, Start-ups und Netzwerke. Das Stadtlabor+ ergänzt das bereits bestehende Stadtlabor, das bisher vor allem Pop-up-Stores beherbergte. Oberbürgermeister Michael Cerny betonte, dass das neue Stadtlabor+ Menschen und Firmen in die Stadt bringen und die Altstadt beleben solle.
Raum zum Ausprobieren und Lernen
Das Stadtlabor+ soll ein Ort sein, an dem Scheitern kein Problem ist und sowohl junge als auch bestehende Unternehmen voneinander profitieren können. Brandelik hob hervor, dass es keine Konkurrenz gebe, sondern gegenseitige Inspiration möglich sei. Den ökumenischen Segen gaben Dekan Thomas Helm und Pfarrerin Julia Maser. Für die Pfarrerin passt auch der Name, denn das „Plus“ würde sich nach mehr anhören, nach Verheißung und nach etwas Schönem.
(kw)