Am Waldhaus bei Pfaben im Steinwald hat es am vergangenen Sonntag erst zum 3. Mal ein Raunachtstreiben gegeben. Stephanie Stehbach, die Pächterin des Waldhauses, will daraus eine Tradition machen. Sie habe schon als Kind die Raunächte geliebt und will, dass die Tradition, die dahinter steckt, bekannter wird.
Das Raunachtstreiben wurde von der Bevölkerung auch in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen. Die Schätzungen belaufen sich auf 1.000 bis 1.500 Besucher, die die Dämonen vor Ort live erleben wollten.
Als Raunächte werden die 12 Nächte vom 1. Weihnachtsfeiertag bis zum Dreikönigstag am 6. Januar bezeichnet. Nach altem Volksglauben sind in diesem Nächten die bösen Geister sehr aktiv. Eine Regel besagt deshalb, dass in der Zeit der Raunächte keine Kleidung gewaschen werden soll, weil sich ansonsten ein böser Geist darin verfangen könnte.
(tb)