Der geplante Stellenabbau bei BMW könnte auch einige Wackersdorfer Mitarbeiter betreffen. Laut des Konzerns soll der Abbau auf Freiwilligkeit basieren. Allen Mitarbeitern abseits der Produktion, also zum Beispiel in der Verwaltung oder dem Controlling, soll bis Herbst ein Abfindungsangebot gemacht werden. Insgesamt will BMW weltweit 8.000 Stellen abbauen. Hintergrund ist die Krise der Autoindustrie, unter anderem wegen der Konkurrenz aus China, der US-Zölle und des Iran-Krieges.
Dem Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter ist trotz allem um den Standort nicht bange, wie er gegenüber OTV sagte. In Wackersdorf werde hauptsächlich produziert, wie in Regensburg auch. Dieser Bereich sei nach Auskunft von BMW nicht betroffen, so Falter. Im Gegenteil: Er sieht durch Neuansiedlungen von Unternehmen den Standort Wackersdorf sogar für die Zukunft gestärkt. So sei der Bau eines Recycling- und Demontagezentrums geplant, das 2029 in Betrieb gehen soll.
(az/tb)