Mi., 21.04.2021 , 15:38 Uhr

Tirschenreuth: Geburtshilfe nimmt Betrieb ab 1. Mai wieder auf

Am Samstag, den 1. Mai, nimmt die Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth den Betrieb wieder vollumfänglich auf. Dann sind nach mehreren Monaten „Corona-Zwangspause“ wieder Geburten in Tirschenreuth möglich.

Die Zahl der Patienten, die aufgrund einer CoVid-19-Erkrankung am Krankenhaus Tirschenreuth behandelt werden müssen, hat sich in den vergangenen Wochen merklich reduziert. Aus diesem Grund wird das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Michael Rüth ab 1. Mai wieder für Geburten in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Das teilte die Kliniken Nordoberpfalz AG heute mit.

Unsere Patientinnen wurden am Klinikum Weiden hervorragend von den Hebammen, dem pflegerischen und ärztlichen Personal und allen weiteren beteiligten Bereichen betreut, dafür können wir uns nur bedanken. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Patientinnen dort entbinden konnten und bedanken uns für das Verständnis. Jetzt freuen wir uns aber natürlich darüber, dass wir wieder für unsere Patientinnen hier in Tirschenreuth da sein können. 

Dr. Michael Rüth, Chefarzt Geburtshilfe Tirschenreuth

Ab sofort können über die Frauenklinik in Tirschenreuth oder das MVZ vor Ort wieder Terminvereinbarungen für die Planung von Geburten am Krankenhaus Tirschenreuth durchgeführt werden.

Auch die Begleitung der Geburt ist am Krankenhaus Tirschenreuth für werdende Väter natürlich möglich. Um beim gesamten Geburtsprozess dabei zu sein, muss ein Vater bei der Ankunft im Krankenhaus ein negatives Testergebnis (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen und kann seine Frau dann sofort mit in den Kreißsaal begleiten. Liegt bei der Ankunft im Kreißsaal kein negatives Testergebnis des Vaters vor, kann er ab dem Zeitpunkt bei der werdenden Mutter bleiben, ab dem diese dauerhaft bis zur Entbindung im Kreißsaal bleibt.

„Wir empfehlen werdenden Vätern deshalb, sich um den Zeitpunkt der Geburt regelmäßig testen zu lassen, um die Frau durchgängig bei der Geburt begleiten zu können“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Bei geplanten Entbindungen und Besuchen von Mutter und Kind nach der Geburt muss – wie in allen anderen Bereichen des Klinikums auch – ein negatives Testergebnis eines Antigen- oder PCR-Tests vorgelegt werden, das nicht älter als 48 Stunden ist. Ausnahmefälle – z.B. der Besuch nach einer spontanen Geburt am Wochenende- werden hier aber entsprechend berücksichtigt. Unabhängig davon müssen Besucher weiterhin eine FFP2-Maske im Klinikum tragen.

Nach der vorübergehenden Schließung Mitte Dezember war die ambulante Versorgung schwangerer Patientinnen über das MVZ St.-Peter-Straße weiterhin gewährleistet, Geburten wurden jedoch innerhalb des Klinikverbunds nur noch am Klinikum Weiden durchgeführt. „Wir konnten dadurch wichtige Kapazitäten für die Behandlung von CoVid-19-Patienten am Krankenhaus Tirschenreuth schaffen. Somit war gewährleistet, unsere Patienten bestmöglich in der Region zu versorgen“, so Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz.

(vl)

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