Do., 20.08.2020 , 13:54 Uhr

Tirschenreuth: Zwischeneinschätzung der Corona-Antikörper-Studie

Seit Juni werden im Landkreis Tirschenreuth Bewohner im Rahmen der TiKoCo 19-Studie getestet, um Hinweise auf die Ausbreitungsdynamik des Coronavirus zu erhalten. Jetzt hat die Studienleitung eine erste Zwischeneinschätzung veröffenlticht.

TiKoCo 19 – Das ist die Abkürzung der Corona-Antikörperstudie, die das Robert-Koch-Institut zusammen mit den Unis Regensburg und Erlangen derzeit im Landkreis Tirschenreuth durchführt. Ziel ist es, Hinweise auf die Ausbreitungsdynamik von Covid 19 und das Antikörperverhalten von Infizierten zu erhalten.

Zweiter Test im November
Dazu wurden ab 29. Juni mehr als 4.200 Landkreisbewohner ab sechs und 14 Jahren durch Bluttests auf Antikörper gegen das Virus untersucht. Heute hat die Studienleitung eine erste Zwischeneinschätzung in der Gruppe der über 14-Jährigen vorgelegt. Demnach wiesen acht bis neun Prozent der Getesteten SARS-Coronavirus 2 Antikörper auf. Über die Langlebigkeit und Effektivität der Antikörper sagen diese Zahlen aber noch nichts aus. Dazu sollen ab November ein zweiter Test und später ein dritter Test Schlussfolgerungen ermöglichen.

Die Ergebnisse sind für die Wissenschaftler von großer Bedeutung. Bisher fanden Studien im Aus- und Inland oft Hinweise, dass die Antikörper im Blut schon bald nach einer Infektion absinken. Das würde die Hoffnung auf eine dauerhafte Immunisierung oder auf einen langwirksamen Impfstoff dämpfen. TiKoCo 19 soll hier weitere belastbare Erkenntnisse bringen.

(gb)

„Prospektive Covid19-Kohorte Tirschenreuth“ Amberg Antikörper Antikörperstudie Bayern Bayern Regional Corona Covid-19 gbeer Gerhard Beer Gerhard Theo Beer Immunsystem Infektion Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Robert-Koch Institut SARS Coronavirus 2 Studie TiKoCo 19 Tirschenreuth TV Bayern Universität Erlangen Universität Regensburg

Das könnte Dich auch interessieren

14.03.2025 Neubau für Geo-Datenbank eröffnet Hier werden die Grundlagen für digitale Karten von ganz Bayern erarbeitet: Die „Geo-Datenbank Bayern“ des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist gestern in Waldsassen eingweiht worden. In Waldsassen ist der Neubau für die Geodatenbank eingeweiht worden. Diese Behördenverlagerung verspricht mehr als 70 Arbeitsplätze für die Region und „macht Waldsassen zum digitalen Herzstück des Stiftlands“, 09.02.2026 Lern-Hof Köstlerwenzl wächst weiter Eine neue Etappe auf dem Weg zum museumspädagogischen Zentrum in Neusath. Der Lern-Hof Köstlerwenzel im Freilandmuseum Oberpfalz nimmt Formen an. Derzeit werden die Fenster in dem Neubau eingebaut, der einen historischen Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert ergänzen soll. Dieser Hof, Köstlerwenzl genannt, stand einst in Neualbenreuth, große Teile davon wurden 2001 ins Museum nach Neusath 17.03.2025 Start ins Studentenleben 572 neue Studierende hat die OTH Amberg-Weiden heute zum Start des Sommersemesters 2025 begrüßt. Mit diesem Zuwachs liegt die Gesamtzahl der Studierenden nun bei 4.138. Besonders viele Einschreibungen verzeichnen in diesem Semester die Bachelorstudiengänge International Business und Digital Technology and Management sowie der Masterstudiengang Artificial Intelligence for Industrial Applications – allesamt zukunftsorientierte Studiengänge mit internationaler 10.03.2025 25 Jahre Jacobator-Tradition in Bodenwöhr Sie wird in Bayern die fünfte Jahreszeit genannt. Und die ist jetzt angebrochen. Die Starkbierzeit ist ein Kulturgut an sich. Einst wurde sie für das Fasten erfunden – Liquida non frangunt ieunum  – Flüssiges bricht Fasten nicht, doch heute hat die Starkbierzeit nichts mehr mit dem Fasten zu tun. Im Gegenteil. Es wird regelrecht geschlemmt.