Mo., 02.03.2026 , 12:58 Uhr

Amberg

U-18 Kommunalwahl in Amberg: Jugendliche üben Demokratie

Checke den Text auf Grammatik: Wählen gehen, ein Kreuz setzen und damit die Zukunft der eigenen Stadt mitbestimmen – offiziell ist das erst ab 18 Jahren erlaubt. In Amberg konnten Jugendliche jetzt trotzdem schon einmal ausprobieren, wie sich Demokratie anfühlt: Der Stadtjugendring hat eine U18-Kommunalwahl organisiert.

Ihren Abschluss fand die Wahlsimulation im Jugendzentrum Klärwerk. Dort, wo junge Menschen sonst ihre Freizeit verbringen, standen diesmal Wahlurnen und Stimmzettel bereit. Organisiert wurde die Aktion unter anderem von Juba Akili von der Partnerschaft für Demokratie in Amberg. Sein Eindruck: Das Angebot kommt gut an. Viele Jugendliche machen gerne mit, weil sie selten gefragt werden, wen sie wählen würden – oder welche Themen ihnen wichtig sind.

Unter dem Motto „Kennst du jemanden?“ konnten die Teilnehmenden auf den Listen nach bekannten Namen suchen. So wurde Politik greifbarer: „Das ist meine Lehrerin“ – solche Sätze waren im Wahllokal immer wieder zu hören. Die Organisatoren sprachen die Jugendlichen direkt im Jugendzentrum an, erklärten die anstehende Oberbürgermeisterwahl und luden sie zur Simulation ein.

Nach der Stimmabgabe gab es kleine Goodies wie Getränkegutscheine, Kugelschreiber oder Armbändchen. Doch im Mittelpunkt stand nicht die Belohnung, sondern der Austausch. Die U18-Wahl hat Diskussionen angestoßen – auch über die Frage, ob das Wahlalter vielleicht schon auf 16 Jahre gesenkt werden sollte.

Die Ergebnisse der U18-Kommunalwahl werden auf der Website des Stadtjugendrings Amberg veröffentlicht und sind frei zugänglich. Sie zeigen, wie sich junge Menschen in Amberg politisch entscheiden würden – wenn sie es offiziell dürften.

Die Ergebnisse der Wahl finden Sie hier.

(lb)

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