Mo., 27.12.2021 , 10:53 Uhr

Kümmersbuch

Überwintern in der Tierauffangstation „Das Nest“

Winterruhe oder Winterschlaf: In der Tierauffangstation „Das Nest“in Kümmersbuch hat Hans Weiß seine Tiere auf die jetzigen Wintermonate vorbereitet.

In der Tierauffangstation in Kümmersbuch bereitet Hans Weiß seine Tiere auf die kalte Jahreszeit vor. Der Besitzer der Tierauffangstation „Das Nest“ hat einen Teil der rund 300 Tiere nach innen verlegt.

Vogelarten, die ihren Ursprung im Dschungel oder Tropenwald haben, benötigen Wärme und werden deshalb nach drinnen gebracht. Einheimische Vogelarten, wie beispielsweise Geier oder Eulen sind die niedrigen Temperaturen gewöhnt und bleiben draußen. Auch den Ara-Papageien würde die Kälte nichts ausmachen. Allerdings bestehe die Gefahr, dass ihnen die Zehen abfrieren, wenn sie bei Minusgraden gegen die Gitter fliegen.

Tiere sind im Winter sehr pflegeleicht
Viele der Tiere werden auch nach drinnen gebracht, um das Füttern zu erleichtern. Während der Wintermonate ist die Tierpflege aber sehr einfach.

Der Vorteil bei der Tierpflege im Winter ist, dass man mit allen, die Winterschlaf, Winterruhe oder Winterstarre halten, keine Arbeit mehr hat. Man muss nur zwischendrin immer mal wieder nachgucken, ob irgendetwas passiert ist. Wie zum Beispiel bei den Schildkröten. Nicht dass eine auf den Rücken fällt.

Hans Weiß, Besitzer Tierauffangstation „Das Nest“

Auch der Teich der Wasserschildkröten ist bereits leer. Die 30 Reptilien wurden rein gebracht und verbringen den Winter in Bottichen. Damit sie nicht verpilzen wird eine leichte Salzlösung in das Wasser gegeben. Während die Wasserschildkröten es am liebsten kalt und dunkel mögen, benötigen die Landschildkröten hingegen Wärme.

Keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe hält Helga. Der Dachs ist seit diesem Jahr in der Tierauffangstation und kann seine Beine nicht koordiniert bewegen. Er wurde vermutlich als Junges von einem Hund angegriffen. Wenn sich der Dachs demnächst in Winterruhe begibt, fährt er seinen Stoffwechsel stark herunter. Die meiste Zeit schläft er dann. Während seiner kurzen Wachphasen sucht er sich Futter. Wie lange die Tiere schlafen oder ruhen, hänge von der Außentemperatur ab. Wenn es früher wieder warm werde, dann wachen die Tiere auch früher auf.

„Das Nest hat wieder geöffnet
Ob Winterschlaf oder Winterruhe – hier in der Tierauffangstation für Wildtiere und Exoten sind die tierischen Bewohner bestens vorbereitet für die kommenden Wintermonate.

Die Tierauffangstation „Das Nest“ hat seit dem 1. Mai wieder geöffnet. Auch in den Wintermonaten kann vorbeigeschaut werden, um die Tiere im Außengehege zu besuchen.

(lw)

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