Di., 16.06.2020 , 13:55 Uhr

Ursensollen: Ortsumgehung wird weiterhin geplant

Die Ortsumgehung von Ursensollen steht trotz eines wegen Corona enger werdenden finanziellen Spielraums des Bundes nach wie vor auf der Agenda von Bundestagabgeorndetem Alois Karl. Bei einem letzten Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer habe dieser noch einmal festgehalten, dass das Staatliche Bauamt ermächtigt sei, die weiteren Planungen bis zur Baureife voran zu treiben. Die Planungen können, so Minister Scheuer bis hin zur Genehmigung durch sein Ministerium vorgenommen werden.

Am 5. Juni hat Alois Karl Ursensollens Bürgermeister Albert Geitner und Baudirektor Henner Wasmuth über die Reaktion des Verkehrsministers informiert. Wasmuth teilte dem Abgeordneten mit, dass momentan die Voruntersuchungen im Rahmen einer Bachelorarbeit durchgeführt würden. Dies verschaffe wichtige Informationen für die Ausschreibung der Ingenieurleistungen. Er werde das Schreiben Karls auch an das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr weiter leiten, da von dort Einfluss auf die Abstimmung von Planungsmitteln und Planungszielen genommen werde.

Henner Wasmuth freute sich, Alois Karl mitteilen zu können, dass in nächster Zeit Kapazitäten eines guten Planers frei würden, mit dem das Unterfangen voran gebracht werden soll.

Alois Karl sieht die Notwendigkeit, Ursensollen durch eine Umgehung vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Im Besonderen liegt ihm die Sicherheit der Schulkinder am Herzen, von denen viele die stark befahrene Bundesstraße überqueren müssen.
Ein weiteres Argument ist das Vorhaben der Firma Grammer, den Sitz in Ursensollen zeitnah in Betrieb zu nehmen. In dem Gewerbegebiet sind in den letzten Jahren 1.000 Arbeitsplätze entstanden.
Weiterhin soll die Außenstelle der Polizei-Fachhochschule in Kastl ausgebaut werden. Beide Maßnahmen führen zu zusätzlichem Verkehr auf der B 299. Diese ist die wichtigste Nord-Süd-Magistrale im Wahlkreis.

Nach der Umgehung von Mühlhausen wäre die Umgehung von Ursensollen ein weiterer Baustein zur Entwicklung der Nachbarlandkreise und der Stadt Amberg.

(vl)

Alois Karl B299 entlasten Oberpfalz Oberpfalz TV Ortschaft Ortsumgehung OTV Plan Sicherheit Umgehung Ursensollen Wichtig

Das könnte Dich auch interessieren

29.06.2026 Frontalzusammenstoß auf der B 299 bei Mitterteich – Rettungshubschrauber im Einsatz Schwerer Verkehrsunfall bei Mitterteich am Samstagmittag: Ein 42-jähriger Opel-Fahrer geriet auf der B 299 aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem Renault zusammen. Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt, ebenso die Beifahrerin im Renault. Sie war eingeklemmt, musste von der Feuerwehr befreit werden und kam per Hubschrauber ins Krankenhaus. 24.06.2026 Mutmaßliche Brandstifter in Ursensollen verhaftet Nach dem schweren Brand einer Lagerhalle in Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach sitzen zwei 17-Jährige in Untersuchungshaft. Die Jugendlichen stehen im Verdacht, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Nach dem Feuer wurde das betroffene Grundstück nach Angaben der Polizei mehrfach unbefugt betreten. Ein Beamter der Kriminalpolizei, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst befand, traf 11.05.2026 Truppenabzug Vilseck: Initiative der stabilen 8 soll umgesetzt werden Dennoch machen sich die Politiker in der Region viele Sorgen. Die Freien Wähler hatten laut Landtagsabgeordneten Bernhard Heinisch einen Dringlichkeitsantrag gestellt, den auch alle Parteien, außer eine, unterschrieben haben. Dieser Antrag sei zusammen mit der CSU weiterentwickelt worden, so Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt. Jetzt gehe es darum, schnell auszuloten, wie dem geplanten Truppenabzug aus der Region 18.03.2026 Die Stichwahlkandidaten in Kümmersbruck und Ursensollen Schon jetzt ist klar: Das Rathaus in Kümmersbruck wird künftig von einer jungen Frau geleitet. Bei der Kommunalwahl hat Elisabeth Gruber von der CSU 47,0 Prozent geholt. Sie ruft die Menschen auf, zur Wahl zu gehen – und ihr die Stimme zu geben. „Weil ich aktuell im richtigen Alter bin“, erklärt Gruber. Sie wird am