Mo., 11.03.2019 , 12:53 Uhr

Weiden: Wegen lebensgefährlichen Schleusens vor Gericht

Vor dem Weidener Landgericht wird zurzeit erneut ein Fall verhandelt, in dem es um Schleusungen geht. Angeklagt ist ein 31-jähriger Mann, der aus der Türkei stammt und die Schleusungen im Jahr 2017 mit organisiert haben soll.

Insgesamt wurden bis in den September 2017 hinein 34 Menschen illegal nach Deutschland geschleust. Und zwar gewerbs- und bandenmäßig, wobei die Geschleusten laut Staatsanwaltschaft einer das Leben gefährdenden und unmenschlichen Behandlung ausgesetzt waren.

Aufgegriffen wurden die Geschleusten beispielsweise bei Döllnitz im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Zwei Fahrer der Schleusungen wurden bereits am 4. Juli 2018 zu fünfeinhalb und vier Jahren Haft verurteilt. Die Urteile sind rechtskräftig. Die zwei Männer mussten heute vor Gericht als Zeugen aussagen.
Das Urteil gegen den 31-jährigen Mann wird für Mittwoch oder Donnerstag erwartet. (tb)

Einschleusen Justiz Kriminalität Landgericht Landgericht Weiden Matthias Bauer Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Prozess Schleusen Schleuser Schleuserprozess Weiden Schleusung Thomas Bärthlein Weiden

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 Testamentenfälschung: Prozess endet mit einer Überraschung Am Landgericht Weiden ist am frühen Montagabend der Prozess gegen einen mutmaßlichen Testamentenfälscher zu Ende gegangen. Der Prozess endete anders als erwartet: Er wurde nämlich ausgesetzt. Das bedeutet, dass der komplette Prozess zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgerollt werden muss. Nach der Verlesung des 45. Beweisantrags des Wahlverteidigers Adam Zurawel stellte Pflichtverteidiger Dominic Kriegel einen 09.06.2026 Mutmaßliche Testamentenfälschung: Verteidiger stellt Befangenheitsantrag Es seien alle Zeugen befragt worden, weshalb beim Angeklagten keine Verdunkelungsgefahr mehr bestehe, so Verteidiger Adam Zurawel. Verdunkelungsgefahr besteht beispielsweise dann, wenn der Beschuldigte Einfluss auf Zeugen nimmt. Die Kammer des Landgerichts Weiden sah dies im April gegeben, sodass sofort ein Haftbefehl erwirkt worden war. Zurawel ist der Ansicht, dass sein Mandant jetzt aber sofort 29.04.2026 Landgericht Weiden: War es versuchter Mord? Die Verletzung wäre tödlich gewesen, wenn keine schnelle Hilfe gekommen wäre, so die geladene Sachverständige heute am Gericht. Es sei Blut im Blutbeutel gewesen, die Herzklappe sei undicht gewesen und zudem sei die Herzkranzschlagader nur knapp verfehlt worden. Die Frage, die es zu klären gilt, ist die, ob es tatsächlich versuchter Mord und versuchter Totschlag 23.04.2026 Prozessbeginn: Versuchter Mord bei Jugendfreizeit Während eines Jugendwochenendes von Kolping Dingolfing bei Pressath hätte es im vergangenen Sommer fast einen Toten gegeben. Das männliche Opfer war nach einer Messerattacke eine Viertelstunde lang wiederbelebt worden. Es überlebte nur durch eine Notoperation am Herzen. Vorausgegangen war ein heftiger Streit mit der damaligen Freundin des Angeklagten. Ein Jugendlicher schritt ein und erhielt daraufhin