Di., 09.09.2025 , 13:57 Uhr

Wernberg-Köblitz

Zugunglück bei Wernberg-Köblitz: Realitätsnahe Katastrophenschutzübung

Zwei Züge stoßen auf der Bahnstrecke in Wernberg-Köblitz zusammen. Verletzte, Chaos, und Gefahrgut tritt aus. Zum Glück war das nur eine Übung – und wir waren dabei.

Auf der gesperrten Bahnstrecke in Wernberg-Köblitz haben mehrere Feuerwehren eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt. Die Szenerie: Zwei Züge prallen frontal aufeinander – mit zahlreichen Verletzten und einer schwierigen Einsatzlage.

Statisten sorgen für Realität

Über 60 Statisten waren beteiligt, 15 davon täuschend echt geschminkt. Das BRK stellte eigene Teams für die Verletztendarstellung.
Ein Beispiel: Sina Priehäußer, die in die Rolle einer verletzten Alkoholikerin schlüpfte. Das zeigt, auf welche Details bei so einer Übung geachtet werden.

Gefahrgut macht den Einsatz noch schwieriger

Zusätzlich zum Personenunfall spielte auch ein Gefahrgutunfall eine Rolle: Ein Güterzug transportierte Chemikalien, die vermeintlich in einen Bach gelangten. Bei den Einsatzkräften herrscht eine unklare Stofflage – sie müssen deshalb von Brandbeschleunigern ausgehen. Für die Übung kam ein ungefährlicher Stoff für die Natur zum Einsatz.

Positive Bilanz

Kreisbrandrat Demleitner zieht ein positives Fazit: 280 Einsatzkräfte arbeiteten erfolgreich zusammen. Nun sollen Abläufe analysiert und verbessert werden – um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein – auch wenn dieser hoffentlich niemals eintritt.

(kw)

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