Amberg: Vom Militärflugplatz zum Ökokonto

Die bebaute Fläche in Amberg wächst. Erst vor wenigen Wochen hat die Stadt das Baugebiet Drillingsfeld II eingeweiht. Auf rund 48.000 Quadratmetern werden hier künftig Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser stehen. Es ist wichtiger Wohnraum. Doch genauso wichtig sind auch Flächen, in der die Natur weiter das Sagen hat.

Genau so eine Fläche hat sich in den vergangenen Jahren – Dank durchdachtem Zutun von unter anderem der Unteren Naturschutzbehörde und dem Stadtentwicklungsamt – in der Köferinger Heide entwickelt. Es ist damit eine wichtige Fläche für die Weiterentwicklung der Stadt Amberg. Denn sie benötigt die Wiesen als Ausgleichsflächen für die bebauten Flächen.

Von der Entwicklung der Köferinger Heide hin zu einem Paradies für viele Pflanzen und Tiere konnte sich nun der Umweltausschuss der Stadt Amberg selbst ein Bild machen. Der Vor-Ort-Termin zeigte: In den vergangenen Jahren wurde dort aus dem ehemaligen Militärflugplatz ein Paradies für die Pflanzen- und Tierwelt. Die Weideflächen der Köferinger Heide sind damit ein wichtiger Beitrag für das Ökokonto der Stadt Amberg, welches die Stadt seit 2001 führt.

Auf der Tagesordnung der Umweltausschusssitzung sind noch weitere Themen gestanden: Unter anderem wurde vom aktuellen Sachstand des Klimaschutz-Konzeptes berichtet. Und bei dem sei derzeit wortwörtlich alles im grünen Bereich. (nh)