Amberg: Konzept für die gastronomische Nutzung der Außenbereiche

Am vergangenen Dienstag haben der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eine schrittweise Öffnung der Gastronomie angekündigt. Die damit verbundene Anregung von Herrn Aiwanger für eine großzügige Handhabung greift die Stadt Amberg gerne auf, wie Oberbürgermeister Michael Cerny und der Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gewerbebau Karlheinz Brandelik betonen.

Deshalb haben sie gemeinsam mit dem städtischen Baureferenten Markus Kühne vereinbart, dass im Vorfeld ein ausgewogenes Konzept entwickelt wird, das den aktuellen Erfordernissen genauso wie den Bedürfnissen der Amberger Gastronomen Rechnung trägt. Im Zuge dessen wird geprüft, inwieweit die bestehenden Freischankflächen erweitert und derzeit noch nicht gastronomisch genutzte Flächen den Betreibern zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, damit diese die notwendigen Hygienevorschriften und speziell die Abstandsregelungen besser und leichter umsetzen können.

Dabei können sich die Verantwortlichen uns gut vorstellen, dass gerade auch kleinere Plätze für die Außenbewirtung freigegeben werden, so Karlheinz Brandelik mit einem Verweis auf den sonnigen Süden, wo es zahlreiche dieser lauschigen Ecken und Plätzen gibt, auf denen nur wenige Tische stehen und gerade deshalb zum Kommen und Hinsetzen einladen.

Vielleicht gelingt es uns damit, den Ambergerinnen und Ambergern auch ein wenig von dem Urlaubsfeeling zu vermitteln, das uns in diesen Tagen abhandengekommen ist.

(Michael Cerny, Oberbürgermeister Amberg)

Ganz besonders aber ist es Michael Cerny und Karlheinz Brandelik in diesem Zusammenhang wichtig, dass die stark durch die Corona-Pandemie betroffene Gastronomie von dieser Maßnahme profitiert. Aus diesem Grune solle auch darauf geachtet werden, eine je nach Situation und Lage der Einrichtungen weitestmöglich gerechte Lösung zu finden, mit der alle gut leben können, so der Geschäftsführer der Gewerbebau. Aus demselben Grund wird es auch bezüglich der Sondernutzungsgebühren ein Entgegenkommen vonseiten der Stadt Amberg geben.

Aktuell arbeitet das Bauverwaltungsamt der Stadt Amberg das erforderliche Nutzungskonzept aus. Im Zuge dessen haben auch bereits Ortsbegehungen stattgefunden. Im Laufe der nächste Woche liege das Ergebnis vor, so Kühne. Interessenten, die ebenfalls mit einbezogen werden möchten, können sich im Vorfeld bei der Bauverwaltung melden.  Als Ansprechpartner steht Ihnen die Abteilung Sondernutzung unter Telefon 09621/10-1100 oder der Mailadresse sondernutzung@amberg.de zur Verfügung.

(vl)