Amberg: Lebkuchenhäuser für den guten Zweck

So langsam aber sicher beginnt die Weihnachtszeit. In vielen Bäckereien und Küchen duftet es schon seit Tagen nach süßem Gebäck. Doch warum backen wir die gerade zur Weihnachtszeit? Manche Forscher vermuten, der Ursprung der Backtradition läge im Mittelalter. Dort wurde in den reichen Klöstern der Geburt Christi gedacht, indem aufwendige Backwaren hergestellt wurden. Zucker und Gewürze waren zu dieser Zeit nämlich sehr teuer. Das edle Gebäck soll deshalb um Weihnachten und Neujahr unter den Armen verteilt worden sein. Gutes tun wollen auch die Schüler der Berufsschule in Amberg. In der Schulküche duftet es bereits nach Süßem.

Die Schulküche des staatlich beruflichen Schulzentrums Amberg hat sich nämlich in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt. Genauer in eine Lebkuchenbäckerei. Unter kleinster Handarbeit werden Häuschen zunächst geformt und anschließend mit Zuckerguss zum Stehen gebracht.Am 15. Dezember sollen die Knusperhäuschen bei der klösterlichen Weihnacht im Amberger Zeughaus versteigert werden. Der Erlös kommt ortsnahen Klöstern und Hilfsorganisationen zu Gute. Doch damit nicht genug: Unter den 20 Häuschen befinden sich 9, die mit Kinderschmuck oder einen 1-Gramm-Goldbarren gefüllt seien sollen. (eg)