Amberg: Sicht am Südhang in der Diskussion

Der Mariahilf-Berg in Amberg ist ein beliebtes Wanderziel für Einheimische wie Touristen gleichermaßen. Vor allem seine Aussicht lockt Ausflüger und Pilger. Diese Aussicht ist streckenweise durch Bepflanzung und durch Gebäude versperrt. Dennoch gibt es einige Punkte, die einen Panoramablick bieten. Einer davon ist am Südhang. Und genau dort wird seit Monaten über einen neuen Bebauungsplan diskuiert.

Denn ein Anwohner auf dem Südhang wollte sein Haus aufstocken. Grundsätzlich wäre dies möglich, dennoch folgte dann eine Diskussion. Denn es zeigte sich, dass durch die Bebauung die Aussicht vom Mariahilf-Berg deutlich getrübt werden würde.  Deshalb sollte der Bebauungsplan überarbeitet werden. Nun liegt ein neuer Plan vor. Er wurde jetzt im Bauausschuss diskutiert und betrifft die Häuser „Am Südhang 6,8 und 10“.

In diesem heißt es, dass die Sicht auf den Mariahilf-Berg gewährleistet sein sollte. Deshalb müsse man eine Einschränkung bei der Bebauung in die Höhe festlegen. Im Bauausschuss stand der Entwurf des Auslegungsbeschlusses in der Kritik. Es müssten mehr als die drei angegebenen Häuser erfasst werden, hieß es, sonst erwecke der neue Entwurf den Eindruck, er wolle eine Einzelmaßnahme verhindern.

Dennoch überwogen die Befürworter. Mit einigen Gegenstimmen entschied der Bauausschuss, dem Stadtrat den Auslegungsbeschluss zu empfehlen. (eg)