Amberg: Staatsanwaltschaft führt Traunsteiner Modell ein

Ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung organisierter grenzüberschreitender Kriminalität. Bei der Staatsanwaltschaft Amberg wird das Traunsteiner Modell eingeführt.

Bei der Staatsanwaltschaft Amberg wird das Traunsteiner Modell eingeführt. „Die bayerische Justiz ist im Kampf gegen organisierte Kriminalität bereits gut aufgestellt. Durch unsere neue Spezialabteilung in Amberg erhöhen wir die Schlagkraft gegen international agierende Schleuser, Drogen- und Waffenhändler sowie Callcenter-Betrüger noch weiter“, so Bayerns Justizminister Georg Eisenreich.

Der Name Traunsteiner Modell kommt daher, dass die erste dieser Spezialeinheiten 2018 bei der Staatsanwaltschaft Traunstein ins Leben gerufen wurde. Neben Amberg und Traunstein sind außerdem Memmingen, Landshut, Regensburg und Kempten weitere Standorte. Justizminister Eisenreich weiter: „In Amberg haben wir durch Umstrukturierung und personelle Verstärkung eine schlagkräftige Spezialeinheit geschaffen. Die siebenköpfige Abteilung wird nicht nur eng mit den benachbarten Staatsanwaltschaften, sondern insbesondere auch mit den tschechischen Polizei- und Justizbehörden sowie mit Eurojust und Europol zusammenarbeiten. Insbesondere gelingt die Zusammenarbeit über das gemeinsame Polizei- und Zollzentrum PetroviceSchwandorf hervorragend.“

Geleitet wird die neue Spezialeinheit bei der Staatsanwaltschaft Amberg von Oberstaatsanwalt Tobias Kinzler.

(ac)