Amberg/Weiden: Neue Professorenstelle an OTH

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt grünes Licht für Stellenzuweisungen an die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden. Damit stärkt er die Qualität der Gesundheitsversorgung in der Oberpfalz.

Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden erhält eine neue Professorenstelle sowie drei Stellen für wissenschaftsstützendes Personal für den Gesundheits- und Medizintechnik-Campus Oberpfalz und für den Bachelorstudiengang Geoinformatik und Landmanagement. Die Mittel stammen in Ergänzung zur Hightech Agenda Bayern, der großen Zukunfts- und Technologieoffensive des Freistaats, aus zusätzlichen Ressourcen, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und für die Technischen Hochschulen in den Haushaltsverhandlungen erreichen konnte. Das gab der Minister heute in München bekannt.

Mit den neuen Stellenzuweisungen stärken wir das Markenzeichen der OTH Amberg-Weiden als Hochschule in und für die Region. Der Studienbereich Geoinformatik und Landmanagement stärkt nicht nur die Vermessungsverwaltung, sondern deckt dringende Bedarfe der Kommunen in der Region. Die am Gesundheits- und Medizintechnik-Campus Oberpfalz gebündelten Kompetenzen in Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft führen zu vielfältigen Kooperationen mit den örtlichen Playern der Gesundheitswirtschaft in und um Weiden. Das steigert die Qualität der Gesundheitsversorgung in der Oberpfalz – und dient letztlich dem Wohl der Menschen. Über seine gute Vernetzung mit Unternehmen vor Ort sorgt der Campus darüber hinaus dafür, dass die aktuellsten Ergebnisse der angewandten Forschung auch in der regionalen Wirtschaft und bei den Patientinnen und Patienten ankommen.

Bernd Sibler, Wissenschaftsminister Bayern

Mit der Hightech Agenda hat der Freistaat im Oktober 2019 ein Zukunftsprogramm für Wissenschaft und Wirtschaft von in Bayern noch nie dagewesener Größenordnung auf den Weg gebracht. Das ursprüngliche Investitionsvolumen für die große Technologieoffensive in Höhe von rund zwei Milliarden Euro wurde mittlerweile um mehr als eine weitere Milliarde Euro erhöht.

Erklärtes Ziel der Maßnahme ist es, Bayern mit Innovationen und Investitionen in wichtige Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Luft- und Raumfahrt und Quantencomputing fit für die Zukunft zu machen. Rund 13.200 zusätzliche Studienplätze und rund 1.000 Professuren insbesondere in technischen Zukunftsfeldern werden im Rahmen der Hightech Agenda an bayerischen Hochschulen eingerichtet.

(vl)