So., 07.11.2021 , 09:01 Uhr

Amberg

Aktueller Stand beim Max-Reger-Gymnasium: Sanierungsarbeiten in den letzten Zügen

Die Sanierungsmaßnahmen des Bauabschnitts III am Max-Reger-Gymnasium neigen sich dem Ende zu.

Seit 2018 wird der Ost- und Südtrakt des Max-Reger-Gymnasiums generalsaniert. Aktuell werde an den Details gearbeitet. Während vor rund einem halben Jahr noch ein Rohbau mit Ziegelsteinwand vorzufinden war, sind jetzt bereits die Böden drinnen, erklärt Schulleiter Georg Meyer. Als Nächstes stehe dann die Anbringung von Türen sowie die Elektroinstallation an.

Die Kosten für den Bauabschnitt III belaufen sich auf rund 12,5 Millionen Euro. Davon fließt ein Großteil in neue Musikräume. Neben zwei Musiksälen im Obergeschoss und einem Proberaum für größere Ensembles ist das Herzstück der Sanierungsarbeiten der neue Fest- und Konzertsaal. Dieser wird den alten Saal der Schule ersetzen, da der alte Festsaal nicht mehr den aktuellen feuerpolizeilichen Sicherheitsbestimmungen entspreche. Wäre der Saal dementsprechend umgebaut worden, hätte es nur noch Platz für 100 Zuschauer gegeben. Deswegen wurde die Entscheidung getroffen, einen komplett neuen Saal zu bauen. Dort sei dann Platz für 250 Zuschauer und der Saal lasse sich für alle möglichen Bereiche nutzen, so Meyer.

Der sogenannte „Multifunktionssaal“ könne nicht nur für Konzerte genutzt werden, sondern auch für Theateraufführungen, Vorträge oder Abschlussprüfungen. Der genaue Fertigstellungstermin für die Bauarbeiten stehe noch nicht fest – man hoffe aber, dass es während der Faschingsferien soweit sein wird. Dann werden die neuen Räume bei verschiedenen Veranstaltungen schließlich den Schülern und der Öffentlichkeit präsentiert.

Was mit dem Erweiterungsbau der Schule passiere, sei noch unklar, verrät Meyer. Entweder wird der Bau komplett abgerissen und ein Neubau entstehe oder er werde entkernt und saniert. Welche der beiden Möglichkeiten die bessere und günstige Variante ist, müsse noch entschieden werden. Aktuell werde dies vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach überprüft.

(lw)

Arbeit Bauabschnitt III Generalsanierung Georg Meyer Gymnasium Max Reger Max-Reger-Gymnasium Multifunktionsraum Musikräume Musiksaal Musikschule Musisches Gymnasium Oberpfalz OTV Sanierung Sanierungsarbeiten Tags (CMS + Proxsys): Oberpfalz TV

Das könnte Dich auch interessieren

12.08.2025 24 Spitzenschüler besuchen Ferienseminar am Max-Reger-Gymnasium Ferienprogramm für Spitzenschüler: 24 Gymnasiasten aus der Oberpfalz durften eine Woche lang an einem Ferienseminar am Amberger Max-Reger-Gymnasium teilnehmen. Dort erwartete sie ein vielfältiges Programm mit Workshops, Führungen und der Chance, neue Freundschaften zu knüpfen. Themen in diesem Jahr waren etwa die Chancen von KI und der Israel-Palästina-Konflikt. Die Schüler wurden zuvor auf Vorschlag ihrer 18.06.2026 400 Jahre Erasmus-Gymnasium: Festlichkeiten starten im Juli Das Erasmus-Gymnasium Amberg feiert 2026 sein 400-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat die Schulleitung ein vielfältiges Festprogramm mit kulturellen Veranstaltungen vorgestellt. Der Höhepunkt des Jubiläums ist am 22. Juli, genau 400 Jahre nach der Gründung. Bei einem Sternlauf werden die Schüler auf unterschiedlichen Routen zum Festakt ins Stadttheater ziehen. Bereits zuvor lädt die Schule am 21.05.2026 120.000 Euro Förderung für Verein in Kleinraigering 120.000 Euro Förderung für Kleinraigering: Landtagsmitglied Bernhard Heinisch der Frei Wähler überbrachte Ambergs Oberbürgermeister Michael Fritz sowie den Vereinsmitgliedern der SG Kleinraigering die Zusage. Mit dem Geld wird das Vereinsheim umfassend modernisiert. Heinisch betonte, dass das Haus eine zentrale Rolle für das Ehrenamt im Stadtteil spiele. Er erklärte zudem, dass von den Maßnahmen über 600 02.04.2026 Das Hockermühlbad mitten in der Sanierung Seit dem 1. September wird das Hockermühlbad in Amberg saniert. Da keine Ersatzteile für die Technik des Freibads vorhanden sind, musste eine Grundsanierung durchgeführt werden. Das kostete die Stadtwerke Amberg rund 7 Millionen Euro. Allerdings förderte der Freistaat Bayern mit 3,5 Millionen das Projekt. Trotz der Kosten werden die Eintrittspreise im Bad nicht erhöht. Zu