Di., 01.02.2022 , 12:00 Uhr

Amberg/Sulzbach-Rosenberg

Bankenfusion: Die VR-Bank Amberg und die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg wollen sich zusammenschließen

Fusion der VR-Bank Amberg und der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg: In einem schwierigen Umfeld sei die geplante Fusion sowohl für die Kunden, als auch für die Mitarbeiter nur mit Vorteilen verbunden.

­Die VR-Bank Amberg und die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg wollen fusionieren. Die übernehmende Bank ist die VR-Bank in Amberg. Der Sitz der neuen Bank wird in Sulzbach-Rosenberg sein. Unter dem Motto „WIR gestalten Zukunft“, soll die fusionierte Bank den Namen „VR-Bank Amberg-Sulzbach“ erhalten.

Entsprechende Infos haben die Vorstände der beiden Banken am vergangenen Freitag gegeben. Da aber erst alle Kunden und Mitglieder der Banken informiert werden sollten, sollten die Medien mit einer Veröffentlichung bis zum heutigen Dienstag warten.

In der gemeinsamen Pressemitteilung heißt es, dass die Rahmenbedingungen nicht leicht seien. Wörtlich heißt es darin:

Fortschreitender demografischer Wandel, die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB, die zunehmenden Kosten der Digitalisierung und die ausufernden regulatorischen Anforderungen setzen den Banken zu.

Die geplante Fusion sei für die Kunden nur mit Vorteilen verbunden, hieß es bei der Pressekonferenz. So werde es für die Kunden und die Mitglieder der beiden Banken mehr Leistung beispielsweise im Beratungs- und Betreuungsangebot geben. Als attraktiver Arbeitgeber in der Region werde es zudem keine betriebsbedingten Kündigungen geben, zumal man auf die Mitarbeiter nicht verzichten könne. Ferner würden auch die Zweigstellen in der Region erhalten bleiben.

Die Vertreterversammlungen der beiden Banken müssen vor der Fusion für den Zusammenschluss allerdings noch grünes Licht geben. Dann solle am 22. Oktober die technische Fusion über die Bühne gehen. Juristisch gesehen würde die Fusion dann allerdings rückwirkend zum 1. Januar gelten.

(tb)

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