Mo., 20.04.2026 , 15:16 Uhr

Aschach

Deutsch-Tschechische Zusammenarbeit bei Kunsttagen Aschach

Brána – Das Tor… so heißt das Kunstwerk, das für das Miteinander von Bayern und Böhmen stehen soll. Bei den Kunsttagen in Aschach haben jetzt deutsche und tschechische Künstler zusammen an der Gestaltung gearbeitet.

Die Goldene Straße zwischen Nürnberg und Prag ist ein alter Handelsweg der seit dem 13. Jahrhundert besteht. Diese Handelsroute war nicht nur wirtschaftlich von Bedeutung, sondern hat auch mit Bayern und Böhmen zwei Kulturräume verbunden. Diesen Beziehungen will jetzt ein Kunstwerk ein Denkmal setzen. Bei den Kunsttagen im Kunstprojekt Aschach haben jetzt Künstler aus der Oberpfalz und Tschechien zusammen daran gearbeitet…

Brána, das Tor – ist über zweieinhalb Meter hoch und ebenso breit. Das Tor soll ein Symbol sein für die jahrhundertealten Beziehungen zwischen Bayern und Böhmen und den Kulturraum entlang der Goldenen Straße

Der Landkreis Tirschenreuth hatte sich im vergangenen Jahr zusammen mit mehreren Netzwerkpartnern mit dem Thema Kulturraum Goldene Straße beim bundesweiten Förderprogramm Aller.Land beworben und den Zuschlag für eine Förderung über 1,5 Millionen Euro bekommen.

Den internen Kunstwettbewerb dafür haben die beiden Aschacher Künstler gewonnen. Seit über einem Jahr arbeiten Hanna Regina Uber und Robert Diem an diesem Kunstwerk. Bei den Kunsttagen auf dem Hof der beiden hatten jetzt auch Interessierte die Möglichkeit, direkt von den Künstlern etwas über das Projekt zu erfahren und ihnen bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter zu schauen. Unterstützung bekamen die beiden dabei von Tereza Fišerová, einer Künstlerin aus Prag.

Die Relieftafeln, die von den beiden Künstlerinnen gestaltet werden, werden in Bronze gegossen und später am Tor angebracht. Sie sollen die Vielfalt der bayerisch-tschechischen Grenzregion heute und früher widerspiegeln.

Bis das Tor endgültig fertig ist, wird es noch einige Monate dauern. Im September soll das Kunstwerk dann fertig sein und – erst einmal in Aschach bleiben…

(db)

Aller Land Amberg-Sulzbach Aschach Brana Das Tor Förderung goldene Straße grenzüberschreitend Hanna Regina Uber Kultur Kunstprojekt Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Robert Diem Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

10.12.2025 „Brana – Das Tor“ Ein deutsch-tschechisches Kunstprojekt Die Goldene Straße zwischen Nürnberg und Prag ist ein alter Handelsweg der seit dem 13. Jahrhundert besteht. Diese Handelsroute war nicht nur wirtschaftlich von Bedeutung. Auch hat die Goldene Straße mit Bayern und Böhmen zwei Kulturräume verbunden und verbindet sie auch heute noch. Ein deutsch-tschechisches Kunstprojekt soll das jetzt noch besser greifbar und sichtbar machen. 20.01.2026 Ilse Aigner ruft beim Neujahrsempfang zu neuem Denken in Wirtschaft, Energie und Sicherheit auf Der CSU-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner zum Neujahrsempfang ins Vitusheim nach Schnaittenbach eingeladen. Ilse Aigner sprach unter anderem über den wirtschaftlichen Einbruch in Deutschland und die veränderten Beziehungen zu Russland, China und den USA. Europa müsse neue Märkte erschließen, seine Energiepolitik neu ausrichten und sich – nach 80 Jahren Frieden – stärker für die 09.12.2025 Oberpfälzer Jura und Oberpfälzer Alb: Fast alle Kommunen im Landkreis Amberg-Sulzbach starten in ILEs Fast alle Kommunen im Landkreis Amberg-Sulzbach sind jetzt in sogenannten ILEs organisiert, ausgenommen Kümmersbruck und Sulzbach-Rosenberg. Die „Integrierte Ländliche Entwicklung“, ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Gemeinden, um die Region zukunftsfähig zu gestalten. Landrat Richard Reisinger hat die ILE Oberpfälzer Jura und die ILE Oberpfälzer Alb im Landratsamt offiziell anerkannt. Das Amt für Ländliche Entwicklung überreichte 15.04.2026 Ausgezeichnetes Engagement: Drei Preise für gelebte Inklusion Drei Inklusionspreise sind in Amberg und Amberg-Sulzbach verliehen worden. Oberbürgermeister Michael Cerny, der stellvertretende Landrat Michael Rischke und Georg Dietrich vom Inklusionsbeirat ehrten die Preisträger. Ausgezeichnet wurde die Feuerwehr Kirchenreinbach für ihr Mitglied Simon, der Autist ist, eine Schwerbehinderung hat und als Vertrauensmann eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls prämiert wurde das Musikprojekt der Regenbogengruppe, einer