Mi., 13.11.2019 , 11:12 Uhr

Grafenwöhr: Warnstreik auf dem Truppenübungsplatz

Rund 700 Zivilbeschäftigte der US-Armee in Grafenwöhr und Vilseck sind heute entweder nicht zur Arbeit erschienen oder haben in Grafenwöhr am Demonstrationszug teilgenommen. Für die Gewerkschaft ver.di, die zu dem Warnstreik aufgerufen hatte, ein voller Erfolg.

Die Forderung von ver.di: 6 Prozent mehr Lohn und auch mehr Geld für die Auszubildenden. Ferner solle die Mehrbelastung der Beschäftigten wegen nicht besetzter Stellen abgebaut werden, so Kathrin Birner. Bisher lautet das Arbeitgeberangebot 1,4 Prozent mehr Lohn bei einem Mindestbetrag von 30 Euro.

In der kommenden Woche werden am Montag und Dienstag die Tarifverhandlungen fortgesetzt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werde es weitere Aktionen geben. (tb)

Alexander Gröbner Claudia Peter Gewerkschaft Grafenwöhr Kathrin Birner Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Tarifverhandlungen ver.di Vilseck Warnstreik Wolfgang Dagner Zivilbeschäftigte Truppenübungsplatz

Das könnte Dich auch interessieren

04.11.2025 Shutdown USA – Folgen für die Oberpfalz? Es ist mittlerweile der längste Shutdown in der Geschichte der USA werden. Seit 1. Oktober gilt in den Vereinigten Staaten eine Haushaltssperre. Viele Regierungsstellen sind zum Nichtstun verdammt, Angestellte bekommen keinen Lohn. Der Shutdown gilt auch für die US-Stützpunkte in Deutschland. Rund 40.000 Amerikaner, darunter 13.000 Soldaten zählen zur Garrison Bavaria mit Hauptquartier in Grafenwöhr. 03.07.2025 Zivilbeschäftigte Streiken in Grafenwöhr Unmut bei den Zivilen der US-Army. Insgesamt 400 Zivilbeschäftigte haben gestern in Hohenfels und heute in Grafenwöhr an den Truppenübungsplätzen gestreikt. Hintergrund sind Tarifverhandlungen mit der US-Army. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Lohnerhöhung in zwei Schritten: zunächst eine feste Erhöhung von 320 Euro und unmittelbar anschließend weitere drei Prozent.  Außderdem fordert ver.di eine Erhöhung für 05.06.2026 Stahlgruber-Beschäftigte rufen zum Streik auf Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Stahlgruber Logistikzentrums in Sulzbach-Rosenberg zum Streik aufgerufen. Bei einer Streikversammlung in Hahnbach kritisierte die Gewerkschaft die – so wörtlich unverschämte Haltung der Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen für den Handel. Die Angebote der Arbeitgeberseite seien realitätsfern, und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, so Streikleiterin Christin Rappl. Bereits 13.05.2026 Telekom-Mitarbeiter streiken mit Gewerkschaft ver.di Warnstreik bei der Telekom in Weiden und Regensburg: Rund 200 Techniker, Servicemitarbeiter und weitere Angestellte haben gestern ihre Arbeit niedergelegt. Hintergrund ist die laufende dritte Tarifrunde, in der die Arbeitgeber laut der Gewerkschaft ver.di noch immer kein Angebot vorgelegt haben. Hier in Weiden begleitete die bayerische Arbeitskampfleiterin von ver.di, Eva Bößl, den Streik und hielt