Das Szenario könnte in Zeiten des Klimawandels durchaus Realität werden: Ein Großbrand in der Nähe des Rotbühlsenders bei Kemnath am Buchberg. Mehr als 200 Einsatzkräfte bestehend aus Feuerwehr, THW, Bergwacht, Wasserwacht, Luftbeobachter, BRK und Polizei übten am Samstag diesen Ernstfall. Mit eingebunden auch die Integrierte Leitstelle Oberpfalz-Nord in Amberg.
Geübt wurde das Zusammenspiel der teilnehmenden Einheiten. Die groß angelegte Übung dauerte knapp 4 Stunden. Die Bevölkerung war im Vorfeld darüber informiert worden, weil aus Sicherheitsgründen einige Strecken für die Autofahrer gesperrt waren.
Am Ende der Übung zeigte sich Michael Werner, Einsatzleiter der Feuerwehr Schnaittenbach, sehr zufrieden. Die Kommunikation der einzelnen Fachgruppen habe sehr gut funktioniert.
Bei der Übung kamen auch 2 Polizeihubschrauber aus Sachsen und dem mittelfränkischen Roth zum Einsatz. Sie übten das Betanken der Löschwasserbehälter in einem nahe gelegenen Weiher und löschten den vermeintlichen Waldbrand im Gebiet bei Kemnath am Buchberg.
(tb)