Do., 04.02.2021 , 13:30 Uhr

Oberpfalz: 55.000 Euro für Digitale Gründerinitiative

Das Projekt „Digitale Gründerinitiative Oberpfalz“ wird im Jahr 2021 mit 55.000 Euro zusätzlich gefördert. Das hat CSU-Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger heute bekannt gegeben.

„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, über die so genannte Fraktionsreserve eine kräftige Unterstützung für die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) zu erreichen“, so der CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Oetzinger. Demnach fördert auf Initiative von Dr. Oetzinger der Freistaat auf Antrag der CSU-Landtagsfraktion das Projekt mit 55.000 Euro zusätzlich im Jahr 2021. Die Investitionsmittel sollen dem DGO-Standort Weiden für die Infrastruktur in den Gründungsflächen zugutekommen. Unter anderem soll dadurch die EDV-Ausstattung und Mobiliar für zusätzliche Räumlichkeiten finanziert werden. Hier steht eine Anmietung von Räumen im ehemaligen Telekom-Gebäude in der Oberen Bauscherstraße als DGO-Erweiterungsfläche an.

Bisher ist die DGO neben ihrem Standort in Amberg im 1. Obergeschoß des E-House auf dem Campus der OTH in Weiden am Hetzenrichter Weg mit einer Fläche von 170 Quadratmetern untergebracht. Seit der Initiierung konnten hier bereits neun Start-Ups den Start in die unternehmerische Selbstständigkeit tätigen, so dass im E-House alle DGO-Räumlichkeiten nun nach kurzer Zeit voll ausgeschöpft sind. Daher erfolgt in einem nächsten Schritt eine Expansion der DGO in Weiden in die Obere Bauscherstraße auf zusätzliche rund 400 Quadratmeter.

Die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) ist ein gemeinschaftliches Projekt. Die R-Tech GmbH als Leadpartner kooperiert dabei mit der OTH Amberg-Weiden, der OTH Regensburg, der Universität Regensburg und dem IT-Sicherheitscluster. Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen Gründungskultur über Netzwerke und die Auslösung von Existenzgründungen im Bereich Digitalisierung in der gesamten Oberpfalz. Die Initiative wird durch das Bayerische Wirtschaftsministerium seit 2017 gefördert, und am Hochschulstandort Amberg-Weiden von Prof. Dr. Wolfgang Weber und M.Sc. André Pscherer organisiert.

„Die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz ist ein Musterbeispiel für den Wissenstransfer von der Hochschule in die regionale Wirtschaft und ist ein zentraler Baustein des Erfolgs unserer Hochschule,“ betont MdL Dr. Oetzinger. „Die DGO ist wirklich ein Erfolgsmodell für Existenzgründungen in der digitalen Welt gerade in unserer ländlichen Region, und zeigt, dass bei uns ein enormes Gründungspotential für Zukunftsthemen vorhanden ist,“ pflichtet Prof. Dr. Weber Oetzinger bei.

(vl)

55.000 Euro Bayern Beispiel CSU Digitale Gründerinitiative Oberpfalz Förderung Hochschule Kooperation Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Start-ups Stephan Oetzinger

Das könnte Dich auch interessieren

06.05.2026 Von der Müllhalde zum Ökoprojekt Mehr Natur, mehr Klimaschutz. Das verspricht sich das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab von dem Projekt „Blühende Deponie“. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium soll die ehemalige Mülldeponie Kalkhäusl begrünt werden. Heute fiel der Startschuss. Laut Landratsamt soll im Rahmen des Vorhabens in einem ersten Umsetzungsschritt eine rund 10.938 m² große Grasfläche auf der Deponie 28.04.2026 Cernys Abschied mit Wehmut Bewegender Moment gestern Abend im Amberger Stadtrat: Oberbürgermeister Michael Cerny beendet die Stadtratsitzung. Seine letzte. Nach zwölf Jahren im Amt scheidet der 61-Jährige aus dem Dienst, bei der Kommunalwahl 2026 hat er nicht mehr für den OB-Posten kandidiert. Als letzte Amtshandlung bei der Stadtratsitzung hat er die elf ausscheidenden Stadträte aus sechs Gruppierungen verabschiedet. Mit 24.04.2026 Paradies in Gefahr Die Auseinandersetzung spitzt sich zu. Seit rund einem Jahr gärt in Neustadt an der Waldnaab das Thema Kleingartenanlage. Die Pächter lieben ihre Grundstücke an der Alten Schießstätte. Doch die Nutzung soll bald ein Ende haben, denn im Zuge der Ausweisung als Überschwemmungsgebiet sind die Pachtverträge durch die Stadt Neustadt an der Waldnaab gekündigt worden. Es 16.02.2026 Weidener Demokratie-Erklärung Kommunalwahlkamp einmal anders: Einen Tag lang haben die Kandidaten von acht der neun Stadtratslisten in Weiden nicht gegeneinander gekämpft, sondern miteinander. Nur die AfD war nicht dabei. Kandidaten der SPD, CSU, des Bündnisses90/Die Grünen, der Bürgerliste Weiden, der FDP, der Freien Wähler, der Linken und der Jungen Liste haben gemeinsam die „Weidener Demokratie-Erklärung“ unterzeichnet. Initiatorin,