Seit 1950 gehören die Trenckfestspiele fest zu Waldmünchen. In diesem Jahr geht jedoch eine Ära zu Ende: „Trenck der Pandur vor Waldmünchen“ wird 2026 zum letzten Mal in seiner bisherigen Fassung aufgeführt. Nach 75 Spielzeiten entsteht für die kommende Saison eine komplett neue Inszenierung.
Das historische Freilichtspiel erzählt die Ereignisse des Jahres 1742. Im Mittelpunkt steht Franz Freiherr von der Trenck, dessen Panduren während des Österreichischen Erbfolgekriegs Angst und Schrecken verbreiteten. Nachdem Cham geplündert worden war, rückte Trenck auf Waldmünchen vor.
Mehr als 300 Ehrenamtliche wirken jedes Jahr vor und hinter den Kulissen mit – von Schauspielern über Reiter und Artillerie bis hin zur Maske, Technik, Kostümen und Requisite. Viele engagieren sich bereits seit Jahrzehnten für die Festspiele. Auch deshalb fällt der Abschied von der bisherigen Inszenierung nicht leicht.
Ab 2027 bleibt zwar der historische Hintergrund der gleiche, das Stück wird jedoch vollständig neu geschrieben und von einem neuen Regieteam inszeniert. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Nach der Jubiläumssaison beginnt für die Trenckfestspiele damit ein neues Kapitel.
(pg)