Do., 06.06.2024 , 16:49 Uhr

Ursensollen

Verunreinigtes Trinkwasser – Ursachenforschung, wie gehts weiter?

Durch die Überschwemmungen am Wochenende ist in Teilen des Landkreises Amberg-Sulzbach das Trinkwasser verunreinigt. Nun versucht der Zweckverband zur Wasserversorgung Hohenkemnather Gruppe das Problem zu lösen.

Die starken Gewitter mit samt den Überschwemmungen am Wochenende haben ein Nachspiel. Seit gestern sind die Menschen, die ihr Trinkwasser vom Zweckverband zur Wasserversorgung Hohenkemnather Gruppe beziehen, aufgefordert, das Trinkwasser vor Verwendung abzukochen.

Betroffen sind die Ortsteile Oberleinsiedl, Unterleinsiedl, Rückertshof, Atzlricht, Ullersberg, Köfering und Haag. Grund: Durch die Überschwemmungen am Wochenende sind im Hochbehälter Verunreinigungen mit E.coli-Bakterien gemessen worden.

Wie es zu den Verunreinigungen im Detail kam, ist nicht klar. In einen Brunnen ist durch die Starkniederschläge Wasser eingedrungen. Doch die Messwerte im Brunnen waren okay.

Mindestens bis Samstag Wasser abkochen

Ein Messfehler im Hochbehälter sei aber laut dem Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach auszuschließen. Die Konzentration von E.coli-Bakterien sei deutlich erhöht und liege im unteren zweistelligen Bereich. Für die meisten sei aber auch das keine Gefahr.

Zur Desinfektion des Trinkwassers wird das Wassernetz nun gechlort. Das führt zu einem etwas anderem Geruch des Wassers. Wie lange die rund 1000 betroffenen Menschen ihr Wasser noch abkochen müssen, ist noch unklar. Nur so viel: Es könnte ein paar Tage dauern, mindestens bis Samstag.

Wie es weitergeht wird also erstens von der Ursachenforschung abhängen, aber auch zweitens davon, ob es zu weiteren Starkniederschlägen kommt.

(mz)

Albert Geitner Dr. Roland Brey Gesundheitsamt Hochbehälter Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Trinkwasser Überschwemmungen Ursensollen

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