Do., 17.09.2020 , 16:36 Uhr

Vilseck: Aiwanger zu Besuch auf Burg Dagestein

Der von US-Präsident Donald Trump geplante Truppenabzug hält die Oberpfalz weiter in Atem. Bereits am Dienstag traf sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in Amberg mit Vertretern der Anrainergemeinden der Truppenübungsplätze, um über mögliche Förderkonzepte zu sprechen. Heute besuchte er dann die Stadt Vilseck, die ja besonders stark vom Abzug der US-Truppen betroffen wäre.

In Vilseck beschäftigt die Menschen derzeit vor allem ein Thema und zwar: Wie geht es weiter, wenn die USA tatsächlich mehr als 4000 Soldaten vom Standort Vilseck abziehen? Hinzu kämen noch um die 9000 Familienangehörige der Soldaten. Vilseck ist wirtschaftlich auf diese Menschen angewiesen. Genau hier müsse man in Zukunft ansetzen erklärt Aiwanger. Truppenabzug hin oder her. Man müsse in der gesamten Region jetzt versuchen große und langfristige Lösungen zu finden. Die Region brauche ein zweites Standbein, unabhängig von den US-Truppen. Ein groß angelegter Truppenabzug dauere Jahre, die Zeit müsse sinnvoll genutzt werden.

Für den Fall, dass es tatsächlich zum Abzug der US-Truppen kommt, müsse man jetzt schon konkrete Planungen aufstellen, wie man den wirtschaftlichen Verlust für die Region auffangen könne, aber auch wie die Liegenschaften in denen jetzt US-Armee stationiert ist anderweitig nutzen könne. Fördergelder allein würden nichts nutzen. Man müsse dieses Geld auch klug und sinnvoll einsetzen, erklärte Aiwanger.

(ac)

Abzug Alexander Christl Armee Army Burg Dagestein Donald Trump Fördergelder Freie Wähler Hans-Martin Schertl Hubert Aiwanger Lösungen Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Region Soldaten Truppen Truppenabzug US-Armee US-Army USA Vilseck wirtschaftliche Folgen

Das könnte Dich auch interessieren

04.05.2026 Bestätigung: Vilseck ist vom Truppenabzug betroffen Im Interview mit OTV äußerte er den Wunsch, dass der Abzug durch Gespräche auf höchster politischer Ebene noch abgewendet werden kann. Zum angekündigten Abzug erklärt der Oberpfälzer Europaabgeordnete und Internationale Sekretär der CSU Christian Doleschal: „Die Oberpfalz ist seit Jahrzehnten ein zentraler Pfeiler der transatlantischen Sicherheitsarchitektur. Standorte wie Vilseck und Grafenwöhr stehen für gelebte Partnerschaft 11.12.2025 Militärdrohnen-Piloten kämpfen um den Titel: Best Drone Warfighter Competition Mittlerweile gehören Drohnen in nahezu jeder NATO-Einheit zur Standardausrüstung. Besonders Aufklärungsdrohnen entwickeln sich rasant zu einem der wichtigsten Werkzeuge moderner Gefechtsführung: leicht, günstig, flexibel einsetzbar – und je nach Modell mit leistungsstarken Zoom-, Wärmebild- oder Nachtsichtkameras ausgerüstet. Noch kleiner und schneller sind die sogenannten FPV-Drohnen, die meist nur eine kurze Akkulaufzeit haben, dafür aber in 28.10.2025 Herbst- und Familienfest der Freien Wähler auf Burg Dagestein Die Freien Wähler hatten zum Herbst- und Familienfest auf Burg Dagestein in Vilseck eingeladen. Bei vielen kleinen Aktionen, wie Torwandschießen und Fische angeln, konnten die Kinder Stempel sammeln und bekamen am Ende einen kleinen Preis. Den Erwachsenen wurde die Ideenschmiede von Bürgermeisterkandidat Frederic Pröls vorgestellt. Darin sollen den Bürgern unterschiedliche Ideen für die Umgestaltung der 01.06.2026 Abrüsten statt Aufrüsten: Friedensaktivisten demonstrieren in Grafenwöhr Erst vor vier Wochen sorgte die Nachricht für Schlagzeilen: US-Präsident Donald Trump erwägt, 5.000 Soldaten aus Vilseck abzuziehen. Während diese Aussicht in der Region vielerorts Sorgen auslöst, würde Willi Rester von der Deutschen Friedensgesellschaft einen solchen Schritt begrüßen. Bei der Kundgebung „Keine Mittelstreckenraketen in Grafenwöhr und anderswo!“ forderte er sogar den vollständigen Abzug aller US-Streitkräfte