Bayern: Nichtsaatliche Museen als „100 Heimatschätze“ geehrt

Heimatministerium und Kunstministerium zeichnen regionaltypische Kleinode der nichtstaatlichen Museen aus

Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Auf diese besondere Schatzsuche haben sich das Heimatministerium und das Kunstministerium gemeinsam mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege im Rahmen des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“ begeben. „Unsere bayerischen Heimatmuseen bewahren regionale Tradition und Heimatkultur. Unzählige Kleinode erzählen spannende Geschichten, stärken das Gefühl für die bayerische Lebensart und präsentieren einen modernen, lebendigen Umgang mit der bayerischen Heimatgeschichte“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Freitag (13.7.) bei der Prämierung von „100 Heimatschätze“ im Rahmen eines Festakts in München fest. „Unsere bayerische Museumslandschaft mit ihren über 1.300 Museen ist eine wahre Schatztruhe. Die nichtstaatlichen Museen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer unverwechselbaren bayerischen Heimat. Ich freue mich, dass wir heute 100 Heimatschätze auszeichnen können, die die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Freistaats Bayern widerspiegeln“, merkte Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle zum Abschluss des Wettbewerbs an. Jedes Museum konnte sich mit maximal drei Objekten bewerben. Die 100 besten Heimatschätze im Freistaat wurden mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Hier die Preisträgr aus der nördlichen Oberpfalz:

„Medizintopographie“, Museum Alte Hof-Apotheke, Sulzbach-Rosenberg

„Zoiglausleger“, Museum „Beim Taubnschuster“, Eschenbach/Opf.

„Elvis-Flügel“, Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr, Grafenwöhr

„Mineraliensammlung“, Stadtmuseum Pleystein, Pleystein

„Liedertisch“, Stadtmuseum Amberg, Amberg

Foto: Symbolbild