Weiden

Blue Devils Update vom Training: Hält die Aufbruchstimmung auch gegen Regensburg und Düsseldorf?

Die Eisbären reisen mit starken Werten nach Weiden. 16 erzielte Tore und lediglich neun Gegentreffer unterstreichen, dass Regensburg bislang zu den stabilsten Mannschaften der Liga zählt. Im OTV-Interview verrät Blue-Devils-Trainer Mikhail Nemirovsky dass er einen Gegner erwartet, der meist geduldig und defensiv kompakt agiert. Besonders hob er den Regensburger Torhüter hervor, der nur schwer zu überwinden sei, wenn er einen guten Tag erwische. Gleichzeitig lasse Regensburg seinem Gegner durchaus Räume, bleibe aber mit Spielern, die jederzeit aus dem Nichts für Gefahr sorgen könnten, stets gefährlich.

Verstecken müssen sich die Weidener dennoch nicht. Brayden Tracey kommt bislang auf sieben Scorerpunkte, Michael Regush steuerte bereits fünf Assists bei und gehört damit ebenfalls zu den prägenden Offensivkräften der Blue Devils. Regush zeigte sich im Interview mit seiner aktuellen Form zufrieden. Die Zusammenarbeit mit Tracey und Charlie Jahnke habe zuletzt gut funktioniert, auch das Powerplay sei erfolgreich gewesen. Entscheidend werde sein, das eigene Spiel einfach zu halten, die Intensität des Gegners anzunehmen und über die gesamten 60 Minuten konsequent Druck auszuüben. Gegen Teams dieser Qualität reiche reine Offensivstärke nicht aus, vielmehr seien Einsatzbereitschaft und harte Arbeit gefragt.

Für die Blue Devils geht es an diesem Wochenende nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Mit fünf Zählern rangiert Weiden derzeit auf Platz neun. Nach dem Derby folgt direkt die nächste Herausforderung. Die Düsseldorfer EG ist bislang noch ungeschlagen und überzeugt vor allem mit ihrer Defensivarbeit. Erst sieben Gegentreffer musste der ehemalige DEL-Klub bislang hinnehmen.

Nemirovsky betonte, man wolle in beiden Partien konkurrenzfähig auftreten und um Siege kämpfen. Gleichzeitig müsse die Mannschaft ihren Entwicklungsprozess realistisch einordnen. Während Regensburg bereits eine große Herausforderung darstelle, sei Düsseldorf mit seiner Tradition und den finanziellen Möglichkeiten noch einmal ein anderes Kaliber.

Die kommenden Tage bieten den Blue Devils damit die Gelegenheit, ein erstes echtes Ausrufezeichen zu setzen. Wer sich gegen Regensburg und Düsseldorf behauptet, sendet früh in der Saison ein deutliches Signal an die Konkurrenz.

(ls)

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