Corona in Bayern vom 10.11.2020: Bayern hält vorerst an Teststrategie fest

Corona in Bayern

Heute stehen die Kabinettsitzung und die anschließende Pressekonferenz im Vordergrund. Dabei haben sich die Minister heute vor allem mit der Frage beschäftigt, ob die bayerische Teststrategie angepasst werden muss, weil Ärzte und Labore überlastet sind.

Leiter der bayerischen Staatskanzlei Florian Herrmann betonte heute, dass sich die Teststrategie bewährt hätte und dass sie die Sorge der Labore und Ärzte ernst nehmen würden. Dennoch wird zunächst an der Strategie festgehalten. Man wolle nicht sofort gegensteuern. Es werde jetzt geprüft, inwieweit sich die Engpässe bei den Laboren äußern würde. Danach suche man einen Weg, dem entgegenzuwirken, so Herrmann.

Außerdem hat Herrmann bekannt gegeben, dass Bayern die neuen Test-Kriterien des RKI nicht umsetzen wird. Es sollen sich weiterhin jederzeit jeder testen lassen können. Andernfalls würde es zu einer großen Verunsicherung in der Bevölkerung und zu Ausfällen in der Wirtschaft führen, so Herrmann heute.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute angekündigt, dass die Überbrückungshilfen für die Wirtschaft bis Mitte 2021 verlängert werden. Einen Rettungsschirm für Tagespflegeeinrichtungen in Höhe von 50 Millionen Euro hat Gesundheitsministerin Melanie Huml angekündigt.

(vl)