Corona: So geht es nach den Osterferien an den Schulen weiter

Kultusminister Michael Piazolo hat heute in einer Pressekonferenz einen Ausblick für die kommenden Schulwochen gegeben. Die größte Veränderung nach den Osterferien ist die Testpflicht für Schüler und Lehrer.

„So viel Präsenzunterricht wie möglich“, das sei und bleibe die Maxime, erklärte heute Kultusminister Michael Piazolo. Der Präsenzunterricht sei durch nichts zu ersetzen, denn die Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort des sozialen Austauschs. Und darunter leiden laut Piazolo die Schüler sehr. Deshalb will er anhand von vier Punkten den Gesundheitsschutz an den Schulen stärken:

Maskenpflicht
Die Maskenpflicht in den Schulen bleibt wie bisher erhalten.

Inzidenzbremse
Bei einer Inzidenz bis 100 sind alle Schüler an allen Schularten im Wechselunterricht. Bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100 gilt an allen Schulen Distanzunterricht. Ausgenommen sind die Schüler von Abschlussklassen. Und hier gibt es nach den Osterferien eine Neuerung: Zu den Abschlussklassen zählen dann auch die Q11 der Gymnasien, die 11. Klassen der Fachoberschulen und Berufsoberschulen sowie die 4. Klassen der Grundschulen. Diese bleiben weiterhin im Wechselunterricht.

Testpflicht
Ebenfalls neu ist nach den Osterferien, dass an den Schulen unabhängig vom Inzidenzwert Testpflicht herrschen wird. Zwei Mal pro Woche sollen dann in den Schulen alle Schüler und alle an der Schule Beschäftigten getestet werden. Nur mit einem negativen Testergebnis darf an dem Präsenzunterricht teilgenommen werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Schüler testen sich mit einem Selbsttest in der Schule unter der Aufsicht eines Lehrers oder die Schüler bringen einen Bescheid über einen negativen PCR-Test oder Antigenschnelltest mit. Dieser darf in Gemeinden mit einem Inzidenzwert unter 100 nicht älter als 48 Stunden sein, in einer Gemeinde mit einer Inzidenz über 100 nicht älter als 24 Stunden.

Impfen
Das Impfen soll auch für die an den Schulen Beschäftigten weiter ausgebaut werden, sodass künftig mehr Angebote gemacht werden können, so Piazolo.

Mit diesen Sicherheitsmaßnahmen will Piazolo mehr Schüler wieder zurück in den Präsenzunterricht bringen.

(vl)