Flossenbürg: Kranzniederlegung in Gedenken an die Todesopfer

Am 23. April 1945 erreichen amerikanische Einheiten das KZ in Flossenbürg. Sie finden nur noch 1.500 schwerkranke Häftlinge vor. Für viele kommt die Rettung durch die US-Armee zu spät. Denn die meisten Gefangenen sind zu diesem Zeitpunkt auf einem der Todesmärsche in Richtung Dachau unterwegs.

Die letzten Überlebenden werden erst am 8. Mai von alliierten Truppen befreit. Und dieser Tag ging in die Geschichte ein – als offizieller Tag der Befreiung. Heute, 75 Jahre später, wird an diesen Tag gedacht. Zu Ehren der Verstorbenen.

Die SPD AG 60 plus vom Bezirk Oberpfalz beispielsweise hat jetzt beim SPD Gedenkstein einen Kranz niedergelegt. Einen großen Kranz voller roter Rosen – in Gedenken an die Opfer von Krieg und Terror.

Der Gedenkstein wurde 1995 errichtet. Unter anderem auf Initiative des damaligen SPD-Ortsvorsitzenden Albert Schwägerl, der 2002 verstorben ist. Heute solle der Stein im Flossenbürger Tal des Todes quasi eine ständige Erinnerung sein. Eine Erinnerung an alle Opfer – und damit auch an verfolgte und ermordete SPD-Mitglieder.

Das ehemalige Konzentrationslager in Flossenbürg mit seinem Tal des Todes – damals ein Ort der Gefangenschaft und Grausamkeit. Heute ein Ort der Geschichte und des Gedenkens.

(cg)