Vilseck: 4.500 US-Soldaten werden abgezogen – Auch Grafenwöhr ist betroffen

Bereits vor einigen Wochen haben die USA angekündigt, rund 12.000 Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. Präsident Donald Trump hat dies in diversen Interviews auch immer bestätigt. Auch wenn der Truppenabzug in seiner eigenen Partei, den Republikanern, auf Kritik stößt. Jetzt ist bestätigt: 4.500 Soldaten werden von Vilseck in die USA zurückkehren.

Rund 11.900 US-Soldaten sollen aus Deutschland abgezogen werden – darunter 4.500 des 2. US-Kavallerieregiments in Vilseck. Sie werden in die USA zurückkehren. Das hat das Amerikanische Verteidigungsministerium heute Nachmittag bestätigt.

Insgesamt soll die Zahl der US-Soldaten in Deutschland auf 25.000 reduziert werden. Nach Informationen des SWR ist auch der Standort Grafenwöhr betroffen, genaue Zahlen sollen noch bekannt gegeben werden. Insgesamt etwa 6.400 Soldaten sollen in die USA zurückkehren. 5.600 weitere würden in andere NATO-Länder verlegt werden, darunter Italien und Polen. US-Verteidigungsminister Esper betonte, dass es sich dabei um eine strategische Entscheidung handle, die die Flexibilität des US-Militärs steigern und die NATO stärken solle.

Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl hat heute Morgen von der Hiobsbotschaft erfahren. Es seien sehr schlechte Nachrichten für Vilseck, so das Stadtoberhaupt auf OTV-Nachfrage. Ein ausführliches Statement von Hans-Martin Schärtl sehen Sie morgen bei uns.

(tb/az)