Hahnbach: Sanierung Oberes Tor – B14 ab morgen gesperrt

Das Obere Tor ist nicht nur eines der bekanntesten Wahrzeichen im Markt Hahnbach, es liegt auch auf der Hauptverkehrsader, der B14. Im Mai 2019 war es allerdings auch Schauplatz eines tragischen Verkehrsunfalls, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Die damals am Tor entstandenen Schäden wurden teilweise bereits behoben, jetzt soll es komplett saniert werden. Morgen sollen die Bauarbeiten starten.

In den nächsten drei Wochen sollen nicht nur die beschädigte Fassade und die Stützkonstruktion erneuert werden, das Obere Tor soll eine Rundumerneuerung inklusive neuer Beleuchtung erhalten, damit es in neuem Glanz erstrahlt, erklärt Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten bewegen sich laut Lindner im selben Bereich wie der damals entstandene Schaden. Dieser belief sich auf rund 300.000 Euro.

Da die B14 für die Baumaßnahmen am Oberen Tor gesperrt werden muss, habe der Markt mit den Sanierungsarbeiten ganz bewusst bis jetzt gewartet. Ab heute werde nämlich auch eine Fahrbahnerneuerung auf der B14 zwischen Sulzbach-Rosenberg und Hahnbach durchgeführt, wofür ebenfalls eine Vollsperrung nötig sei, so Lindner.

(ac)

Oberpfälzer Heimat: Sanierung rund um das Obere Tor in Hahnbach

Informationen des Bauamts zur Fahrbahnerneuerung:
Für die Fahrbahnerneuerung wird das staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach in den kommenden Wochen die B14 sperren. Die ausführende Baufirma startet bereits heute mit den Arbeiten, um die Voraussetzungen für die umfangreichen Erneuerungen der oberen Asphaltschichten der Fahrbahn zu schaffen.
Insbesondere wegen strenger Arbeitsschutzvorschriften ist dazu eine Vollsperrung der B14 unumgänglich. Von dieser, mit den Verkehrsbehörden und der Polizei abgestimmten und am 17.08.2019 in Kraft tretenden Vollsperrung der B14 ist der Streckenabschnitt zwischen dem Sulzbach-Rosenberger Ortsteile Gallmünz und Hahnbach betroffen. Abhängig vom Fortgang der Arbeiten wird die Vollsperrung längstens bis zum bis 30. Spetember 2020 andauern. Es ist dabei sichergesellt, dass ab dem Schulbeginn Schul- und Linienbusse trotz Bautätigkeit die Strecke dennoch und ausnahmsweise befahren dürfen.

Weiträumige Umleitung eingerichtet
Mangels geeigneter örtlicher Umleitungsmöglichkeiten muss eine weiträumige Umleitungen eingerichtet werden. Der von Hahnbach kommende Verkehr wird bereits ab Hahnbach über die Staatsstraße 2120 (Hahnbach – Neubernricht bei Amberg), die B299 und die St 2040 (Amberg – Poppenricht – Sulzbach-Rosenberg) zurück zur B14 umgeleitet. Alternativ hierzu steht ab Amberg auch die B85 als Ausweichroute zur Verfügung.

In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung in analoger Weise.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit den Bereich weiträumig zu umfahren.

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen, die eintretenden – jedoch unvermeidbaren - Behinderungen bei den individuellen Fahrtplanungen zu berücksichtigen und einen entsprechenden Zeitpuffer einzuplanen.
Das Staatliche Bauamt bittet ferner alle Verkehrsteilnehmer, Anlieger an den Ausweichstrecken um Verständnis für die auftretenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen. Zur Vermeidung von Gefährdungen des Straßenbaupersonals als auch zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des ehrgeizigen und straffen Bauablaufes ersuchen wir alle Verkehrsteilnehmer, der Umleitungsregelung und der Beschilderung strikt Folge zu leisten und ersuchen im Umfeld der Baumaßnahme um eine rücksichtsvolle und besonders aufmerksame Teilnahme am Straßenverkehr.

Die Bauarbeiten sollen so schnell wie möglich sowie durch die Witterung zulässig zum Abschluss gebracht werden.

1,4 Millionen Euro für die Straßenerneuerung
Im Zuge der Maßnahmen werden die schadhaften und verbrauchten Asphaltdeck- und Binderschichten erneuert. Die zu erneuernden Asphaltschichten weisen auf einer Gesamtstrecke von rund 4 Kilometern eine Fläche von rund 38.000m² auf.
Die Gesamtkosten der anstehenden Bau- und Markierungsarbeiten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro.